Trotz positiver Kritiken: Für die neue Serie von den "Glee"- und "Will & Grace"-Machern ist nach einer Staffel Schluss
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Ob stilles Schmunzeln, leises Kichern oder lautes Lachen – Chantal ist ein echter Komödien-Fan. Von „Die nackte Kanone“ bis hin zu „Der Schuh des Manitu“ hat sie so ziemlich alles gesehen. „Fack ju Göhte“ hat sie allerdings traumatisiert: Zu oft sagte man ihr „Heul’ leise“.

Erst im März 2025 feierte mit „Mid-Century Modern“ eine Serie Premiere, die häufig als die schwule Version der „Golden Girls“ bezeichnet wurde. Nach nur einer Staffel findet das Format allerdings nun sein Ende.

In den vergangenen 15 Jahren hat Ryan Murphy vor allem mit seinen Horror- und Crime-Formaten für Aufsehen gesorgt. Er ist der kreative Kopf hinter Erfolgsserien wie „American Horror Story“, „Scream Queens“ und der Netflix-Anthologie „Monster“.

Doch Murphy widmete sich zuletzt auch anderen Genres: Als ausführender Produzent unterstützte er „Mid-Century Modern“, eine schwule Ensemble-Comedy, entwickelt von Max Mutchnick und David Kohan – dem Duo, das einst „Will & Grace“ schuf. Die Serie, oft als „schwule Version von ‚Golden Girls‘“ bezeichnet, ist hierzulande bei Disney+ abrufbar – und das Anschauen lohnt sich. Auf der Kritiken-Sammelplattform Rotten Tomatoes erzielte sie 88 Prozent positive Kritiken und einen Publikumsscore von 80 Prozent. Dass sich Kritik und Publikum so einig sind, ist selten.

Trotzdem konnte „Mid-Century Modern“ kein großes Publikum erreichen. Aus diesem Grund wurde die Serie nun eingestellt, wie Co-Schöpfer Max Mutchnick in einem Instagram-Post bekannt gab:

„Zehn großartige Episoden … Das ist nicht genug“, schrieb er neben einem Foto des Casts und Teams. „Aber wir haben jede einzelne davon mit viel Liebe gedreht. Wir werden unsere ganz besondere Serie vermissen. Vielen Dank an alle, die sie gesehen haben.“

Darum geht es in "Mid-Century Modern"

Im Mittelpunkt von „Mid-Century Modern“ stehen drei beste Freunde – schwule Männer mittleren Alters –, die nach einem unerwarteten Todesfall beschließen, gemeinsam in Palm Springs zu leben. Dort ziehen sie in das luxuriöse Anwesen eines der Freunde, der noch bei seiner wohlhabenden Mutter wohnt. Zum Cast gehörten Nathan Lane (in einer Rolle, die stark an seine Auftritte in „Modern Family“ erinnert), Matt Bomer („Magic Mike“), Nathan Lee Graham („Zoolander“) sowie die im Dezember 2024 verstorbene Linda Lavin („Imbiss mit Biss“).

Auch wenn dieses Kapitel für alle Beteiligten nun abgeschlossen ist, wird Ryan Murphy bald neuen Nachschub liefern: Am 3. Oktober 2025 startet mit „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ bereits die dritte Staffel seines Crime-Hits auf Netflix. Den schaurigen Trailer dazu könnt ihr hier sehen:

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