"Das ist meine Lieblingsfigur aller Zeiten!": Der umstrittenste "Akte X"-Star spricht über eine Rückkehr für den Reboot
Florian Tritsch
Florian Tritsch
-Freier Autor
Florian ist seit frühester Kindheit von allem begeistert, was auf der großen Leinwand im Lichtspielhaus zum Leben erwacht.

Ryan Coogler wagt sich an ein legendäres TV-Phänomen: Der „Black Panther“-Regisseur will „Akte X“ neu beleben – und eine der umstrittensten Figuren aus den späteren Staffeln steht schon bereit für ein Comeback.

Nach Jahren der Gerüchte steht fest: „Akte X“ soll zurückkehren, unter der Leitung von Ryan Coogler. Der gefeierte Filmemacher, bekannt für „Black Panther“ und den Horrorfilm „Blood & Sinners“, will die Welt der mysteriösen FBI-Fälle in ein neues Zeitalter führen. Laut Coogler soll es sich dabei nicht um einen vollständigen Reboot, sondern um eine Fortsetzung handeln – mit neuen Hauptfiguren, aber vertrauten Gesichtern aus der Originalserie. Ein Konzept, das an die geplante Neuauflage von „Buffy“ erinnert.

Neben neuen Gesichtern könnte es ein Wiedersehen mit einem bekannten Ermittler geben. Ob auch Gillian Anderson und David Duchovny wieder in ihre legendären Rollen als Scully und Mulder schlüpfen, ist noch unklar. Anderson hatte in Interviews bereits Interesse signalisiert – doch bislang blieb es bei Andeutungen.

Und auch ein anderer, eher umstrittener Charakter könnte eine Rückkehr bevorstehen, zumindest wenn es nach dem Darsteller, „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“-Star Robert Patrick geht.

"Akte X"-Reboot: Robert Patrick will als Doggett zurück

Robert Patrick, bekannt als John Doggett aus den letzten beiden Staffeln der Kultserie, zeigte sich im Gespräch mit Screen Rant begeistert über die mögliche Rückkehr seiner Figur. „Das ist meine Lieblingsfigur aller Zeiten!“, schwärmt der Schauspieler.

Unter Fans blieb Doggett jedoch lange umstritten: Als Nachfolger des charismatischen Fox Mulder trat er in riesige Fußstapfen – und veränderte den Ton der Serie spürbar. Wo zuvor die unnachahmliche Chemie zwischen Mulder und Scully das Herzstück von „Akte X“ bildete, dominierte mit Doggett ein nüchterner, bodenständiger Realismus.

Er habe sich oft gefragt, was Doggett in all den Jahren nach dem Ende der Serie widerfahren sei: „Es wäre faszinierend zu sehen, was in der Zeit zwischen seinem letzten Auftritt und heute mit ihm passiert ist.“

Darum war er in der letzten Neuauflage nicht zu sehen

Patrick erklärte im Interview außerdem, warum er bei der Neuauflage in den Staffeln 10 und 11 nicht mitwirkte: „Wegen meines Terminkalenders haben sie mich nie wieder engagiert. Ich war immer zu beschäftigt. Aber diese Figur liegt mir sehr am Herzen, und was ich an ihm geliebt habe, war, dass er ein sehr starker, harter Kerl war, aber ein Herz aus Gold hatte. Deshalb liegt er mir so sehr am Herzen.“

Aktuell ist der Schauspieler in der dritten Staffel der Mafia-Serie „Tulsa King“ mit Sylvester Stallone auf Paramount+ zu sehen. Schon in der Vergangenheit schwärmte er übrigens aber von seiner großen Rolle für seine Rolle in „Akte X“:

Obwohl er bei den Fans richtig unbeliebt war: "Akte X"-Star schwärmt 25 Jahre später immer noch über seine Zeit bei der Kultserie

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