Der Trailer deutet es mehr als deutlich an: „The House At Hallow End“ scheint ein atmosphärisch düsterer, abgründiger, Angst einjagender und alles andere als lustiger Film zu sein. Das ist in etwa das exakte Gegenteil von der witzig-warmherzigen und sympathisch bodenständigen TV-Sitcom „Alle lieben Raymond“.
„Alle lieben Raymond“ zählte von 1996 über neun Staffeln lang zu den meistgesehenen Serien im US-Fernsehen und zog schon bald nach seinem Start in der Produktionsheimat auch einen Siegeszug um den Rest der Welt nach sich. Die zweite Hauptrolle neben dem den liebenswert-trotteligen Titelhelden Raymond gebenden Ray Romano spielte Patricia Heaton. Die aus einem Vorort von Cleveland stammende Schauspielerin erhielt für ihre Performance zwei Emmys und fünf weitere Nominierungen sowie haufenweise andere Awards. Von 2009 bis 2018 landete sie mit „The Middle“ einen weiteren Sitcom-Dauerbrenner.
Dass Heaton in einem Projekt wie dem im Laufe der letzten 18 Monate unter dem Festivaltitel „The Beldham“ auf diversen großen Genre-Events gelaufenen „The House At Hallow End“ mitmischt, darf als handfeste Überraschung gewertet werden. Handelt es sich doch um ihren ersten Vorstoß ins Gruselsujet – auch wenn der danach gedrehte „The Ritual“ an der Seite von Al Pacino und Dan Stevens hierzulande bereits veröffentlicht worden ist.
„The House At Hallow End“ startete in Großbritannien und Irland sowie in diversen lateinamerikanischen Staaten am 20. Oktober 2025 als Video-on-Demand. Wann und auf welchem Weg wir den Film hierzulande sehen können, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.
An der Seite von Patricia Heaton erwarten euch in weiteren großen Rollen Hollywood-Veteran Corbin Bernsen („Psych“), Katie Parker aus den Netflix-Hits „Spuk in Hill House“ und „Der Untergang des Hauses Usher“, Emma Fitzpatrick („Take Back The Night“) sowie Hannah Reese aus „Baby Money“.
Inszenierung und Drehbuch des Films stammen von Schauspielerin Angela Gulner („Old Dads“), die hier ihr Regiedebüt gibt.
Darum geht's in "The House At Hallow End"
Die frischgebackene Mutter Harper (Katie Parker) zieht samt kleiner Tochter zu ihrer Mutter Sadie (Patricia Heaton) und deren Lebensgefährten (Corbin Bernsen). Die junge Frau will dem Paar dabei helfen, ein altes, renovierungsbedürftiges Haus auf Vordermann zu bringen, um es dann gewinnbringend weiterverkaufen zu können. Bette (Emma Fitzpatrick), die für Sadie als Haushaltshilfe arbeitet und sich als schwanger herausstellt, lebt ebenfalls in dem alten Gebäude.
Doch die Wiederherstellung des baufälligen Kastens läuft alles andere als reibungslos ab. Denn schon kurz nach ihrer Ankunft beginnt Harper, immer wieder seltsame Geräusche und Schatten wahrzunehmen. Zudem hat sie wiederholt beängstigende Visionen von einer merkwürdigen Gestalt (Hannah Reese) mit einem vogelartigen Gesicht. Wie real ist diese Bedrohung? Handelt es sich lediglich um Projektionen der erschöpften Psyche einer von ihrer neuen Situation als Mutter gelegentlich überforderten Harper? Oder geht hier tatsächlich Übernatürliches vor sich?
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