Heute Abend im TV: Ein unterschätztes Fantasy-Spektakel – eine der größten Abenteuer-Sagen aller Zeiten war das Vorbild
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist ist passionierter Magic- und D&D-Spieler und liebt das fantastische Kino. Tolkiens Mittelerde liebt er ebenso wie die furchteinflößenden Kreaturen von Ray Harryhausen.

Wer sich die größten Disney-Klassiker überhaupt ins Gedächtnis ruft, der hat sofort Titel wie „Schneewittchen“, „Susi & Strolch“ oder „Der König der Löwen“ im Kopf. „Die Hexe und der Zauberer“ wird dabei oft übersehen – heute Abend im Disney Channel.

Es gibt Disney-Filme, die hierzulande nie so richtig den Klassiker-Status erhalten haben. Dazu zählen beispielsweise der schaurige „Taran und der Zauberkessel“, der sich allein tonal enorm von anderen Produktionen des Maushauses unterscheidet, der Nager-Krimi „Basil, der große Mäusedetektiv“ oder das kurzweilige Fantasy-Vergnügen „Die Hexe und der Zauberer“. Dabei bringt gerade der Letztgenannte viele Dinge mit, die ein echter Disney-Hit braucht – auch wenn es erzählerisch manchmal etwas holpert.

Mit Merlin und Madame Mim hat das Fantasy-Spektakel ein herrliches chaotischen Helden- und Fieslings-Duo, das zugleich für ein erinnerungswürdiges Finale sorgt. Mit der Artus-Sage wurde zudem eine der bekanntesten Geschichten überhaupt als Vorbild genommen – auch wenn hier nur der Part um das magische Zauberschwert, das der künftige Herrscher Großbritanniens aus dem Stein ziehen muss, im Mittelpunkte steht.

Wer jetzt vielleicht eine Disney-Bildungslücke schließen oder den Zeichentrick-Spaß endlich mal wieder sehen möchte, der bekommt heute Abend die Chance dazu. Am 31. Oktober 2025 wird „Die Hexe und der Zauberer“ um 20.15 Uhr im Disney Channel gezeigt. Ihr seid an Halloween bereits verplant? Dann könnt ihr den Film auch zu jeder Zeit im Streaming-Angebot von Disney+ finden:

Und darum geht es in "Die Hexe und der Zauberer"

Nach dem Tod des Königs von England ist die Thronfolge ungewiss, und so scheint das Schicksal selbst eingreifen zu müssen. Wie durch ein Wunder fällt ein Zauberschwert vom Himmel und bleibt in einem Stein stecken. Nur derjenige, der es herausziehen kann, soll der rechtmäßige Thronfolger sein. Niemand hätte geahnt, dass dieses große Schicksal einst in die Hände eines kleinen Waisenjungen namens Floh fallen würde.

Doch das Leben des Jungen ändert sich, als der mächtige Zauberer Merlin auf ihn aufmerksam wird. Floh ist fasziniert von Merlins Zauberkräften, der ihn sogar in verschiedene Tiere verwandeln kann. In einer dieser Gestalten begegnet er der Hexe Madame Mim, die behauptet, noch mächtiger als Merlin zu sein – und so kommt es zum großen Magie-Duell.

Kurzweilig-kreatives Vergnügen

In Sachen Handlung hängt „Die Hexe und der Zauberer“ definitiv hinter vergleichbaren Produktionen zurück – und tatsächlich wirkt es manchmal so, als wäre hier die Idee eines Kurzfilms etwas gestreckt worden, um ihn doch noch ins Kino zu bringen. Was dem Film an Tiefgang fehlt, wird jedoch durch die charmanten Figuren wieder wettgemacht: Egal ob nun Zauberer Merlin, die fiese Hexe Madame Mim oder die neunmalkluge Eule Archimedes – die schrägen Charaktere dürften die Zuschauer*innen schnell in ihr Herz schließen.

Das eigentliche Highlight ist jedoch das finale Magie-Duell – auch wenn dessen Herleitung etwas holpern mag. Dennoch ist der Kampf, bei dem sich Mim und Merlin in unterschiedliche Tiere verwandeln, um ihr Gegenüber zu übertrumpfen, ein herrlich anzusehender Spaß – der sowohl Jung als auch Alt bestens unterhalten dürfte.

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