Bekannt aus Martin Scorseses "Alice lebt hier nicht mehr": Hollywood-Schauspielerin Diane Ladd ist tot
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Sie war als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin in Hollywood tätig und wurde dreimal für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Nun ist Diane Ladd mit 89 Jahren verstorben.

Netflix

„Meine großartige Heldin und meine wunderbare Mutter ist heute Morgen in ihrem Haus in Ojai, Kalifornien, in meiner Gegenwart verstorben“, erklärte ihre Tochter, die Oscar-Preisträgerin Laura Dern („Marriage Story“), in einer Stellungnahme gegenüber The Hollywood Reporter. Mit diesen bewegenden Worten gab sie den Tod von Diane Ladd bekannt, die am Montag, dem 3. November 2025, im Alter von 89 Jahren friedlich einschlief.

Diane Ladd war eine vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, Regisseurin und Autorin, deren Karriere mehr als fünf Jahrzehnte umfasste. In dieser Zeit wirkte sie in über 120 Film- und Fernsehproduktionen mit.

Ihren großen Durchbruch feierte sie 1974 in Martin Scorseses Drama „Alice lebt hier nicht mehr“, in dem sie als freche Kellnerin Florence brillierte – eine Rolle, die ihr ihre erste Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin einbrachte. Es sollte nicht bei dieser einen Ehrung bleiben: 1991 folgte eine weitere Nominierung für David Lynchs „Wild At Heart“, und bereits ein Jahr später erneut für „Die Lust der schönen Rose“ – jeweils in derselben Kategorie (in beiden Filmen war sie übrigens an der Seite ihrer Tochter Laura Dern zu sehen).

Ladd arbeitete im Laufe ihrer Karriere mit vielen namhaften Regisseurinnen und Regisseuren zusammen und war ein vertrautes Gesicht in unterschiedlichsten Genres. Zu weiteren bekannten Projekten zählen Roman Polańskis Klassiker „Chinatown“, das Drama „28 Tage“, die Biografie „Joy – Alles außer gewöhnlich“ sowie ihre Rolle in der beliebten Netflix-Serie „Chesapeake Shores“.

Darüber hinaus wurde sie auch hinter der Kamera kreativ tätig, schrieb Bücher und wurde immer wieder für ihre Verdienste um die Filmkunst geehrt. Viele Fans und Wegbegleiter schätzten sie als leidenschaftliche Künstlerin.

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