Heute zum ersten Mal im TV: Deutsches Kino mit absoluter Starbesetzung – basierend auf einem megaerfolgreichen Theaterstück
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Ob stilles Schmunzeln, leises Kichern oder lautes Lachen – Chantal ist ein echter Komödien-Fan. Von „Die nackte Kanone“ bis hin zu „Der Schuh des Manitu“ hat sie so ziemlich alles gesehen. „Fack ju Göhte“ hat sie allerdings traumatisiert: Zu oft sagte man ihr „Heul’ leise“.

Immer wieder werden die Unterschiede zwischen Männern und Frauen thematisiert – so auch im Theaterstück „Caveman“. 2023 wurde daraus schließlich ein Film, der am heutigen Abend seine TV-Premiere feiert.

Medizinisch gesehen liegt der Unterschied zwischen Mann und Frau lediglich in einem einzigen Chromosom – und doch könnten die Differenzen zwischen diesen beiden Geschlechtern manchmal nicht größer erscheinen. Genau diesen Geschlechterkrieg hat Rob Becker bereits 1991 in seinem Theaterstück „Caveman“ humorvoll thematisiert. Das Erfolgssschauspiel wurde inzwischen in mehr als 15 Sprachen – darunter übrigens auch in Gebärdensprache – übersetzt und in über 30 Ländern aufgeführt. In Deutschland zählt „Caveman“ seit mittlerweile 25 Jahren zum festen Repertoire der Theaterlandschaft.

Die ungebrochene Popularität führte schließlich dazu, dass 2023 eine Kinoadaption in Angriff genommen wurde. Laura Lackmann („Mängelexemplar“) übernahm sowohl die Regie als auch das Drehbuch. Für das im Mittelpunkt stehende Paar konnten Moritz Bleibtreu („Lola rennt“) und Laura Tonke („22 Bahnen“) gewonnen werden. Unterstützt werden sie von einem prominenten Ensemble, darunter Martina Hill („LOL: Last One Laughing“), Wotan Wilke Möhring („Das perfekte Geheimnis“), Jürgen Vogel („Die Welle“) sowie Alexandra Neldel („Barfuß“).

Wie sich das Theaterstück in Filmform schlägt, könnt ihr am heutigen 10. November 2025 selbst erleben: Um 20:15 Uhr feiert „Caveman“ seine TV-Premiere bei Sat.1. Alternativ könnt ihr die Komödie auch bei Joyn schauen, sofern ihr das konstenflichtige PLUS+-Abonnement habt.

Darum geht es in "Caveman"

Eigentlich sollte Bobby seinen großen Tag feiern. Schon als Kind träumte der erfolglose Autoverkäufer davon, einmal als Comedian auf der Bühne zu stehen. Beim Open-Mic-Abend des lokalen Comedyclubs bietet sich endlich die Chance, sein Talent zu beweisen. Das perfekte Thema hat er bereits gefunden, denn vor Kurzem ist ihm der Caveman persönlich begegnet – ein imaginärer Freund aus der Steinzeit, mit dem er sich seitdem regelmäßig austauscht.

Bobby ist überzeugt, die Geschlechterunterschiede besser verstanden zu haben als jeder andere. Doch während er seine neuen Erkenntnisse vor Publikum präsentiert, stellt sich zunehmend die Frage: Ist Bobby ein erleuchteter Beobachter – oder einfach ein kompletter Vollidiot?

In unserer offiziellen FILMSTARTS-Kritik vergab Chefredakteur Christoph Petersen gute 3,5 von 5 Sternen. In seinem Fazit lobt er vor allem die gelungene Umsetzung bekannter Geschlechterklischees: „Ja, viele der Pointen sind nicht mehr ganz taufrisch – und trotzdem sind sie (noch immer) so viel besser als das Allermeiste, was in den 30 Jahren seit der Bühnen-Premiere von ‚Caveman‘ sonst so im Mann/Frau-Humorfach auf uns eingeprasselt ist. Dazu kommen ein fantastisch aufgelegtes Ensemble mit einem herausragenden Wotan Wilke Möhring sowie die souverän-beschwingte Regie von Laura Lackmann.“

Übrigens: Zuletzt war Moritz Bleibtreu in der Disney+-Serie „Call My Agent: Berlin“ zu sehen – und zwar als er selbst. Zum Start sprachen wir mit ihm und seinem Kollegen Lucas Gregorowicz darüber, wie viel Wahrheit tatsächlich in der Darstellung des manchmal chaotischen Arbeitsalltags zwischen Schauspieler*innen und Agent*innen steckt. Das ganze Interview findet ihr hier:

"Da kann Christopher Nolan mir an die Füße fassen": Wir sprechen mit Moritz Bleibtreu & Lucas Gregorowicz über "Call My Agent: Berlin"

*Bei diesem Link handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren