„The International“ läuft am heutigen 22. November 2025 um 22.05 Uhr auf ZDFneo. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 1.20 Uhr. Alternativ ist der FSK-16-Titel als Blu-ray und DVD* oder für ein paar Euros als Video-on-Demand zu haben:
Eine Schießerei für die Ewigkeit
Als „Lola rennt“-Regisseur Tom Tykwer im Sommer 2007 begann, „The International“ in Berlin und New York zu drehen, hatte er keine Ahnung, dass es kurz vor dem 2009er-Kinostart seines Films eine gigantische Weltfinanzkrise geben würde. Doch nun passte der Film wie die Faust aufs Auge. Denn er handelte davon, dass anonyme Organisationen wie Banken die eigentlichen Lenker unserer Welt sind und dass die für sie arbeitenden Menschen vor absolut nichts zurückschrecken, um diese Macht zu erhalten.
Doch während die damals als globale Katastrophe wahrgenommene Situation mittlerweile der „Normalzustand“ zu sein scheint, ist der Action-Thriller bis heute für eine andere Sache berühmt: eine Szene, die wohl niemand, der sie jemals gesehen hat, wieder vergessen kann. Für diese atemberaubend ins Bild gesetzte Ballerei allein lohnt es sich, den atmosphärisch an klassische 1970er-Paranoia-Thriller wie „Zeuge einer Verschwörung“ oder „Die Unbestechlichen“ angelehnten, dabei durch und durch modern ausgestatteten „The International“ anzuschauen.
Natürlich war es nicht möglich, den Kugelhagel, der große Teile des weltberühmten Guggenheim-Museums in New York City in Schutt und Asche legen sollte, an seinem realen Schauplatz zu drehen. Deshalb wurde das einmalig konzipierte, spiralig angelegte Innere des Gebäudes in einem stillgelegten Lokomotivendepot in der deutschen Hauptstadt nachgebaut. Tykwer und seiner Stamm-Cutterin Mathilde Bonnefoy gelang es im Anschluss meisterhaft, die im echten Museum in den USA gefilmten und die hierzulande realisierten, extrem detailliert choreografierten Action-Segmente nahtlos zusammenzufügen. Das Ergebnis nannte Hauptdarsteller Clive Owen „eine der aufwendigsten und am präzisesten durchgeführten Sequenzen, an denen ich je beteiligt war“. Und der Brite hat unter anderem in Genre-Highlights wie „Inside Man“ und „Die Bourne Identität“ mitgemischt.
Braucht ihr noch weitere Argumente, um „The International“ anzuschauen? Wie wäre es dann mit einer kurzen Aufzählung des Hauptcasts des mit jeder Menge Hollywood-Kohle in Hochglanz-Optik umgesetzten Thrillers? Neben Clive Owen erwarten euch nämlich auch noch Naomi Watts („Mulholland Drive“), der hiesige Edelmime Armin Mueller-Stahl („Night On Earth“), Ulrich Thomsen („Das Fest“), Jack McGee („Backdraft“), der langjährige „Tatort“-Kommissar Axel Milberg, die „Konklave“-Stars Lucian Msamati und Brían F. O'Byrne sowie Ben Whishaw („Das Parfum“) auf dem Bildschirm.
"The International": Das ist die Story
Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) ermittelt gegen eine der einflussreichsten Banken der Welt wegen Geldwäsche, Waffenhandel, der Initiierung von Militärputschen und der Finanzierung international operierender Terroristen. Nach der Vernehmung eines wichtigen Informanten muss er allerdings erleben, wie sein Partner plötzlich tot zusammensackt. Kurze Zeit später wird auch der sich eben noch bester Gesundheit erfreuende Kontaktmann tot aufgefunden.
Gemeinsam mit der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts) versucht Salinger zu beweisen, dass das Geldinstitut mit Hauptsitz in Luxemburg mit den beiden Todesfällen in Verbindung steht. Das Duo folgt den Spuren von Berlin über Mailand und Istanbul bis nach New York. Doch je tiefer sie graben, desto klarer wird, wie weit die Macht der gesichtslosen Organisation tatsächlich reicht, die offenbar vor nichts zurückschreckt, um Salinger und Whitman samt ihrer Untersuchungen zu stoppen…
Ausgesprochen intensiv geht es auch in dem Thriller zur Sache, den euch FILMSTARTS-Redakteur Pascal Reis im folgenden Artikel vorstellt:
Neu auf Netflix: In diesem Action-Thriller muss Liam Neeson 200 Menschen auf einmal das Leben retten*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.