Spätestens seit 2019, als sie in „Midsommar“, „Fighting With My Family“ und ihrem oscarnominierten Auftritt in „Little Women“ begeisterte, kommt man im Kino an Florence Pugh nicht mehr vorbei. Heute ist sie ein Marvel-Star („Black Widow“, „Thunderbolts*“), hatte eine Schlüsselrolle in „Oppenheimer“ und macht daneben auch noch kleinere Projekte, die ihr besonders am Herzen liegen („We Live In Time“). Doch vor 2019 sah das noch anders aus...
2018 kam der Horrorfilm „Malevolent - Und das Böse existiert doch“ zu Netflix. Florence Pugh spielt darin eine kleine Betrügerin, die sich als paranormal begabte Geisterjägerin ausgibt, um gemeinsam mit ihrem Bruder Leichtgläubige abzuzocken. Doch bei ihrem neuesten Einsatz gibt es plötzlich eine ganz reale Bedrohung...
Florence Pugh über "Malevolent": "Ich brauchte Geld"
Kürzlich war Florence Pugh im Podcast des Journalisten Louis Theroux zu Gast. Der Moderator offenbarte dabei seine Liebe zu Horrorfilmen. Er habe sogar „Malevolent“ gesehen – und zwar nicht etwa zu Recherchezwecken als Vorbereitung für seinen Podcast-Gast, sondern ganz zufällig.
Doch Pugh hat kein großes Interesse, sich intensiv über „Malevolent“ auszutauschen. „Es ist der eine Film, von dem ich wünsche, ich hätte ihn nicht gemacht“, wird sie mehr als deutlich, wie wenig sie von dem Film hält.
Auf Nachbohren des Journalisten für den Grund dieser Abneigung erklärt die Schauspielerin nur: „Es war einfach ein Film, den ich gemacht habe, als ich jünger war, und ich brauchte Geld. Und ich dachte, nun, offensichtlich ist das großartig. Und dann kam ich dorthin, und es war nicht großartig.“
"Malevolent": Abgestraft mit 18 % bei Rotten Tomatoes
Konkreter wird Pugh nicht. Es bleibt also unklar, ob sie am Set vielleicht unschöne Erfahrungen gemacht hat, was ihre Aussage, dass sie sie „dorthin kam und es nicht großartig war“ ein wenig impliziert. Es kann aber auch sein, dass sie sich vor allem auf die negative Rezeption des Films durch das Publikum bezieht.
Auf der englischsprachigen Kritikensammelseite Rotten Tomatoes sind so gerade einmal 18 % der verzeichneten Publikumsstimmen positiv – das ist ein ziemlich katastrophaler Wert. Im Netz wird über den Film auch viel gespottet, weil er aus unerklärlichen Gründen in den 1980er-Jahren spielt, aber dies nicht nur quasi gar keine Rolle spielt, sondern auch optisch nie diese Ära eingefangen wird. Für den isländischen Regisseur Olaf de Fleur Johannesson beendete sein enttäuschendes Hollywood-Debüt auch direkt wieder die Karriere in Übersee. Seitdem macht er in seiner Heimat Dokumentarfilme.
Florence Pugh drehte übrigens gerade „Avengers 5: Doomsday“. Dort kehrt sie als Yelena Belova zurück, welche die neuen Avengers im großen Multiversums-Spektakel anführt. Hat sie aber womöglich noch eine zweite geheime Rolle? Neueste Gerüchte machen das möglich. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:
"Avengers: Doomsday" wird noch epischer, denn es gibt wohl Unterstützung für Robert Downey Jr. als Doctor Doom