Bereits der erste kurze Trailer zu „Forbidden Fruits“ rückt die zwei (im wahrsten Sinne des Wortes) wahnsinnigen Performances von Lili Reinhart und Victoria Pedretti in den Vordergrund. Einen Hang zum Verrückten hatten die beiden Schauspielerinnen ja schon in ihren jeweiligen Parade-Rollen in „Riverdale“ und „You – Du wirst mich lieben“ – als Mitglieder eines heimlichen Hexenkults haben sie aber scheinbar nochmal eine ganze Schippe drauf gelegt.
Bis in die kleinsten Rollen ist „Forbidden Fruits“ aber mit großen Stars besetzt: Dem Hexen-Wahnsinn beiwohnen werden nämlich auch Alexandra Shipp („Barbie“), Lola Tung („Der Sommer, als ich schön wurde“), Gabrielle Union („10 Dinge, die ich an Dir hasse“) und die Internet-Berühmtheit Emma Chamberlain.
Deutlich unbekannter als der Cast ist allerdings Regisseurin Meredith Alloway, die zuvor nur ein paar Kurzfilme gedreht hat und mit „Forbidden Fruits“ nun ihr Spielfilmdebüt gibt. Für dieses kann sie sich aber immerhin an einer Vorlage entlanghangeln, denn der Film basiert auf einem Theaterstück von Lily Houghton. Mit ihr zusammen hat Alloway auch die Filmadaption geschrieben.
In "Forbidden Fruits" wird ein toxischer Hexenkult mächtig aufgemischt!
Schauplatz in „Forbidden Fruits“ ist ein Einkaufszentrum, in dem die von Lili Reinhart gespielte Apple mit ihren Kolleginnen Cherry (Victoria Pedretti) und Fig (Alexandra Shipp) nach Ladenschluss einen geheimen Hexenkult führt. Als die neue Mitarbeiterin Pumpkin (Lola Tung) ihnen auf die Schliche kommt und das toxische Verhalten der Schwesternschaft hinterfragt, droht alles in einem Blutbad zu enden – insbesondere weil die manipulative Apple fürchtet, ihren Status als Anführerin zu verlieren.
Diese Geschichte begeistert die Filmwelt schon seit Jahren, denn das Drehbuch zu „Forbidden Fruits“ war bereits 2023 auf der sogenannten ‚Black List‘ – also der Liste mit den besten Drehbüchern aus Hollywood, die bisher noch nicht umgesetzt wurden. Manche Filme auf dieser Liste bleiben der Welt für immer verwehrt, doch es gibt auch genügend Gegenbeispiele wie „The Wolf Of Wall Street“ und „Challengers - Rivalen“, aus denen gefeierte Meisterwerke wurden. Dass „Forbidden Fruits“ überhaupt realisiert wurde, ist also schon mal ein sehr gutes Zeichen.
Ein weiteres gutes Zeichen ist die Tatsache, dass Diablo Cody den Film mitproduziert hat. Das ist nicht nur deshalb spannend, weil ihr Drehbuch zu „Juno“ auch schon mal auf der Black List stand – insbesondere Fans von „Jennifer’s Body“, an dem Cody ebenfalls beteiligt war, dürften über ihr Mitwirken an „Forbidden Fruits“ erfreut sein. Die kultige Horrorkomödie mit Megan Fox handelte ja ebenso von einer toxischen Diva mit übernatürlichen Fähigkeiten, die für ihre Rache über Leichen ging. Mit Cody als Fachfrau für derartige Geschichten kann daher auch bei „Forbidden Fruits“ eigentlich gar nichts schiefgehen.
Der USA-Start von „Forbidden Fruits“ ist für 2026 angesetzt. Wann es in Deutschland soweit sein wird, ist bisher aber noch nicht bekannt.
Übrigens: Wusstet ihr schon, dass Diablo Cody derzeit an einem zweiten Teil zu „Jennifer’s Body“ arbeitet? Was bislang über die Fortsetzung bekannt ist, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
"Sie arbeitet gerade daran": FSK-18-Horror mit Megan Fox bekommt nach 16 (!) Jahren wirklich eine Fortsetzung – von der Macherin des erstens Teils