Brutale Schlägereien, endlose Schießereien und waghalsige Stunts, eingebettet in einen „Wettlauf gegen die Zeit“-Plot: Wessen Herz hierbei höherschlägt, wird in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder etwas zu schauen gehabt haben, sei es in den „Mission Impossible“- und „James Bond“-Reihen oder ähnlichen Produktionen. Doch Action im Reinformat, die ohne Wackelkamera und unzählige Schnitte auskommt, bekam man im Hollywood-Kino lange Zeit eher selten zu Gesicht.
Dies änderte sich, als 2014 „John Wick“ herauskam und es Keanu Reeves in atemberaubend choreographierten, langen Kampf- und Schusswechsel-Sequenzen gegen schier endlose Reihen an Gegnern aufnahm. Verantwortlich für diesen so geschmeidig inszenierten Gewaltreigen waren Chad Stahleski und David Leitch, die Jahre zuvor die bahnbrechenden Stunts für die „Matrix“-Trilogie koordiniert und dabei Keanu Reeves kennengelernt hatten.
Bei „John Wick“ führten Stahelski und Leitch erstmals Regie und folgten ihrer Vision, einen wahrlich immersiven Action-Reißer zu erschaffen, in dem die Kampfhandlungen zur Handlung werden und ein ehemaliger Hit-Man sich rastlos durch New York schießt und prügelt. Wie gut ihnen das gelungen ist, kann bald erneut auf der großen Leinwand bestaunt werden: Im Rahmen der „Best Of Cinema“-Reihe kehrt „John Wick“ am 6. Januar 2025 in die deutschen Kinos zurück.
Er wollte doch nur trauern: Das ist "John Wick"
Der von Drehbuchautor Derek Kolstad erdachte Plot ist dabei so einfach wie griffig: John Wick (Keanu Reeves) hat vor kurzem seine Frau Helen (Bridget Moynahan) nach schwerer Krankheit verloren und Mühe, seine immense Trauer zu bewältigen. Zur Unterstützung hat ihm Helen kurz vor ihrem Tod den niedlichen Beagle-Welpen Daisy hinterlassen.
Tatsächlich schöpft John dank Daisy bald etwas Hoffnung. Diese wird aber jäh untergraben, als Iosef Tarasov (Alfie Allen), Spross eines New Yorker Großkriminellen, ein Auge auf Johns Mustang wirft. Nachdem John sich weigert, sein Auto an Iosef zu verkaufen, wird er eines Abends brutal überfallen und muss mit ansehen, wie Daisy totgetreten wird.
Metropolitan FilmExport
Doch weder Iosef noch seine Kumpanen ahnen, mit wem sie es bei John Wick eigentlich zu tun haben: einem ehemaligen Auftragsmörder, der in einschlägigen Kreisen als legendäres wie furchterregendes Schreckgespenst – als „Baba Jaga“ – bekannt ist.
Obwohl er seiner Killer-Karriere längst den Rücken gekehrt hatte, ist John nach dem Verlust von Daisy und der gestörten Trauerarbeit willens zurückzukehren und es für seinen Vergeltungsschlag notfalls mit der gesamten New Yorker Unterwelt aufzunehmen…
Lachhaft simpel mag einem die Prämisse von „John Wick“ erscheinen, doch in diesem aufs Wesentliche konzentrierten Action-Spektakel funktioniert sie fantastisch. Dies liegt zum einen am Stunt-Know-How von Stahelski und Leitch, zum anderen an dem interessanten Welt-Konstrukt, das „John Wick“ nach und nach enthüllt: Auftragsmörder wie John Wick wirken nämlich in einer hochorganisierten Parallelwelt, in der ganz eigene Regeln gelten, allerlei einschlägige Dienste verfügbar sind und sogar eine spezielle Währung im Umlauf ist.
Das ebenso faszinierende Mysterium um Johns Vergangenheit wird zudem von einem Keanu Reeves in Hochform verkörpert, dem man beim entschlossenen Rachefeldzug gebannt zuschaut. Viele gute Gründe also, „John Wick“ schleunigst (wieder) zu entdecken.
FILMSTARTS präsentiert: Die "Best Of Cinema"-Reihe
StudioCanal bringt gemeinsam mit anderen Verleihern unter dem Motto „Best of Cinema“ Kultfilme und Klassiker noch einmal ins Kino, eine Aktion, die wir bei FILMSTARTS als Medienpartner unterstützen. Ihr wollt „John Wick“ auf keinen Fall verpassen? Dann nehmt einfach an unserem FILMSTARTS-Gewinnspiel auf Instagram teil:
Wir verlosen gemeinsam mit StudioCanal insgesamt 10 x 2 Tickets für die Wiederaufführung. Die Gewinner*innen werden unter allen Kommentaren ermittelt, die bis zum 29. Dezember 2025 um 23:59 Uhr gepostet wurden.
Welche Kult-Klassiker euch im Zuge der „Best Of Cinema“-Reihe dann im Jahr 2026 im Kino erwarten, erfahrt ihr hier:
2026 wieder im Kino: "John Wick", gleich drei (!) 5-Sterne-Meisterwerke und eine legendäre Sci-Fi-Komödie