Die Sünden des Vaters: Atmosphärischer Psycho-Horror im Trailer zu "The Confession"
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube steht auf sog. "Elevated Horror", also auf Filme wie "Hereditary", "Der Leuchtturm" oder "The Witch". Zwischendurch darf es aber gern mal ein geradliniger Slasher, ein tougher Home-Invasion-Thriller, eine spaßige Zombie-Komödie oder ein blutiger Hai-Schocker sein.

Mit zunehmender Laufzeit scheinen die Grenzen zwischen Mystery-Grusel und Psycho-Thriller im neuen US-Indiehorror „The Confession“ mehr und mehr zu verschwimmen. Das klingt nach einem Film für euch? Dann schaut hier in den Trailer rein:

Der US-Schocker „The Confession“ bietet einige bekannte genre-typische Elemente aus modernen Horrorfilmen wie „Smile“ (2022), „The Boogeyman“ (2023) oder „Longlegs“ (2024). Wie in den genannten Titeln geht es auch hier unter anderem um Menschen, die von etwas Übernatürlichem bedroht werden, das schon seit einer ganzen Weile sein Unwesen treibt. Deshalb müssen sie sich an einige der wenigen Überlebenden früherer Attacken wenden, um dem Spuk ein Ende zu setzen. Zudem wärmt Regisseur und Drehbuchautor Will Canon („Demonic - Haus des Horrors“) offenbar auch den Mythos des Rattenfängers von Hameln auf, den er auf US-Verhältnisse überträgt.

Der Film feierte seine Weltpremiere im August 2025 beim auf Horror und Mystery spezialisierten FrightFest in London. Am 9. Januar 2026 startete er in ausgewählten Kinos und als Video-on-Demand in Nordamerika. Wann und auf welchem Weg „The Confession“ nach Deutschland kommt, ist bisher noch unklar.

The Confession
The Confession
1 Std. 30 Min.
Von Will Canon
Mit Italia Ricci, Zachary Golinger, Craig Kolkebeck

In der Hauptrolle ist Italia Ricci aus den Netflix-Serien „Designated Survivor“ und „The Imperfects“ zu sehen. Weitere große Parts spielen der junge Zachary Golinger („Barry“), Scott Mechlowicz („Peaceful Warrior“), Craig Kolkebeck („Appendage“) und Allie McCulloch aus „Atlanta Medical“.

The Confession"": Das ist die Story

Naomi (Italia Ricci) lebt als junge Witwe und Mutter des kleinen Dylan (Zachary Golinger) in Los Angeles. Früher war sie mal eine bekannte Singer/Songwriterin – heute hat sie Glück, wenn sie noch in Kneipen auftreten darf, muss dabei aber immer ausschließlich ihre alten Lieder singen. Denn ihre letzten Platten waren fette Flops. Um ein neues Album mit wirklich guten Songs schreiben zu können, glaubt sie, die Stadt mit all ihren Ablenkungen und Verpflichtungen verlassen zu müssen.

Deshalb kehrt Naomi mit ihrem Sohn vorläufig in ihr Heimatkaff in Texas zurück. Dort angekommen ziehen sie in das Haus von Naomis vor Jahren verstorbenem Dad (Craig Kolkebeck), einem Priester. Beim Herumstöbern auf dem Dachboden stößt sie auf eine alte Kassette, auf der ihr Vater ein schreckliches Verbrechen gesteht, das er angeblich begangen hat, um sich vor einer kryptisch beschriebenen, aber offenbar immens bedrohlichen Macht zu schützen.

Verunsichert von diesem Fund wendet sich Naomi an ihren Jugendfreund, den Journalisten Grayson (Scott Mechlowicz), der ihr bei der Suche nach der Wahrheit helfen soll. Dabei fördert das Duo verstörende Ereignisse aus der Vergangenheit der Ortschaft zutage, die lange im Verborgenen lagen. Parallel verändert sich allerdings auch das Verhalten von Dylan auf alarmierende Weise. Naomi erkennt, dass sie sich einem unheimlichen Einfluss stellen muss, bevor sich das alte Grauen erneut ausbreiten kann…

Wenn ihr „The Confession“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Einen weiteren interessant aussehenden Indie-Gruseler stellen wir euch samt Trailer im folgenden Artikel vor:

Mystery-Horror für Fans von Zeitschleifen und Co.: Trailer zu "Brightwood"

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