Trailer zum postapokalyptischen Survival-Thriller "The Well" – realistischer, als ihr denkt?!
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes Opa schmuggelte ihn als Achtjährigen ins Programmkino zu "Das Pendel des Todes". Geschadet zu haben, scheint es nicht – er erschreckt sich weiterhin gern.

Ihr seid Fans von Endzeit-Szenarien wie in „The Last Of Us“, „The Walking Dead“ oder auch „The Book Of Eli“ und „The Road“? Dann schaut einfach mal in den Trailer zum atmosphärischen neuen US-Indie „The Well“ rein:

Endzeit-Thriller gehen immer, oder? Vor allem, wenn sie realistisch anmuten. „The Well“ ist das Spielfilm-Regiedebüt von Hubert Davis. Bereits der Trailer lässt erkennen, dass er einen Hintergrund als Dokumentarfilmer hat. Optik und Ausstattung des Films sind sehr minimalistisch und auf Authentizität bedacht. Dennoch liefert diese kurze Vorschau schon genügend Details, um einen Eindruck von der Geschichte zu vermitteln, die sich um eine kleine, abgeschieden vom Rest einer zerstörten Welt im Wald hausende Familie dreht.

Viel spektakuläre Action scheint „The Well“ nicht zu bieten – das hätte das Budget offenbar auch gar nicht hergegeben. Aber gerade das kann ja in Form einer sich eher auf die Charaktere und ihre Reaktionen auf eine ausweglos erscheinende Situation konzentrierenden Geschichte auch mal ganz interessant sein. Zudem ist die Idee, dass der Menschheit irgendwann das Frischwasser ausgehen könnte, so manchen wissenschaftlichen Studien zufolge leider gar nicht so weit hergeholt.

Der Titel wurde bisher erst ein einziges Mal öffentlich aufgeführt, und zwar im Rahmen eines der wichtigsten jährlichen Events des Genre-Kinos: dem Fantasia Filmfest im kanadischen Montreal. Kürzlich wurde allerdings der nordamerikanische Start als Video-on-Demand auf den 20. März 2026 datiert. Wann und auf welchem Weg „The Well“ nach Deutschland kommt, ist aktuell noch nicht bekannt.

The Well
The Well
1 Std. 27 Min.
Von Hubert Davis
Mit Sheila McCarthy, Arnold Pinnock, Joanne Boland

In den Hauptrollen erwarten euch keine großen Stars, aber zumindest ein paar der Gesichter dürften den Vielschauer*innen unter euch bestimmt bekannt vorkommen. Unter ihnen finden sich Sheila McCarthy („The Day After Tomorrow“), Arnold Pinnock („Exit Wounds“), Joanne Boland aus „Saw IV“, Shailyn Pierre-Dixon („The Book Of Negroes“), Idrissa Sanogo („The Fire Inside“), Natasha Mumba („Beacon 23“) und Steven McCarthy aus Staffel 4 von „The Expanse“.

"The Well": Das ist die Story

Sarah Devine (Shailyn Pierre-Dixon) und ihre Eltern Elisha (Joanne Boland) und Paul (Arnold Pinnock) leben tief im Wald auf dem alten Grundstück von Sarahs Großeltern. Unter einer mit Blättern bedeckten Plane im Hinterhof verbirgt sich ein Brunnen. Der gibt nicht viel Wasser her, aber doch genügend zum Trinken, Kochen und für mögliche Notfälle. Ansonsten leben die drei von dem, was das Land hergibt, während Paul versucht, Sarah mit seinen Geschichten die Schule zu ersetzen. Manchmal erinnern sie sich sogar an die Zeit, bevor das Land und das meiste Trinkwasser auf unserem Planeten verseucht wurden. Über Sarahs verstorbenen Bruder sprechen sie jedoch nie – das wäre noch zu schmerzhaft.

Kurz nachdem ihre Wasserpumpe den Geist aufgegeben hat, stolpert plötzlich ein Fremder in ihre Welt. Das ist natürlich verdächtig. Aber dieser Jamie (Idrissa Sanogo) scheint zu wissen, wo man die notwendigen Materialien auftreiben könnte, um den Brunnen wieder zu reparieren. Aber können sie ihm wirklich vertrauen? Durst und der drohende Tod lassen ihnen keine andere Wahl. Und so zieht Sarah mit dem nur wenig älteren Mann los und trifft auf eine Gruppe Überlebender, angeführt von der charismatischen Matriarchin Gabriel (Sheila McCarthy)...

Keine Endzeit-Dystopie, sondern einen auf realen Geschehnissen basierenden Horrorreißer stellen wir euch samt Trailer im folgenden Artikel vor:

Basierend auf einer wahren Geschichte: Trailer zum Survival-Thriller & Tierhorror "No Escape - Grizzly Night"

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