Bekommt Violet Bridgerton ihr eigenes Spin-off? Die Chancen stehen nach dem Netflix-Hit "Queen Charlotte" gut
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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„Braveheart“, „Gladiator“, „Bridgerton“, „Downton Abbey“ und Co.: Historische Stoffe – sie müssen nicht unbedingt realistisch sein – haben es Annemarie angetan.

Die vierte Staffel von „Bridgerton“ hat gerade mit einem großen Event in Paris und der Vorab-Ausstrahlung von Folge 1 Premiere gefeiert. Netflix plant aber natürlich schon weiter voraus – unter anderem mit einer weiteren „Bridgerton-Geschichte“.

Staffel 4 von „Bridgerton“ steht in den Startlöchern und wird in acht Folgen die Liebesgeschichte von Benedict (Luke Thompson) und Sophie (Yerin Ha) erzählen, die sich auf einem Maskenball kennenlernen und trotz der Standesunterschiede zusammenfinden – Cinderella lässt grüßen. Die ersten vier Folgen erscheinen am 29. Januar 2026 auf Netflix, Teil 2 mit weiteren vier Episoden gibt es am 26. Februar. Und dann? Der restliche Fahrplan für „Bridgerton“ ist eigentlich klar umrissen: acht Geschwister, acht Staffeln. Aber das Universum könnte auch noch über die Hauptserie hinaus wachsen…

Einen ersten Ableger gab es sogar schon: Mit „Queen Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte“ wurde in einer Spin-off-Miniserie erzählt, wie die junge Charlotte (India Amarteifio) an der Seite von König George (Corey Mylchreest) zur Regentin wurde. Und genau so eine „Bridgerton-Geschichte“ könnte man auch noch über andere Figuren aus dem Serien-Universum erzählen: Dass weitere Spin-offs im Gespräch seien, bestätigte Produzent Tom Verica im Rahmen der Premieren-Veranstaltung mit einem ganz klaren „Ja“.

"Figuren, denen ihr bereits begegnet seid"

Um wen genau es gehen wird, wollte Verica zwar nicht verraten – aber es sei wie auch im Falle von „Queen Charlotte“ eine Figur, die wir aus der Hauptserie bereits gut kennen: „Ich kann nur so viel sagen, es gibt Figuren, denen ihr bereits begegnet seid und für die ihr euch interessiert – aber ich wiederhole, wir sprechen einfach über verschiedene Möglichkeiten. Und das Tolle daran, einen Cast dieser Größe zu haben, ist, dass es viele Geschichten gibt, in die man eintauchen kann. Aber die speziellen, die gerade bei uns im Gespräch sind, werden wirklich, wirklich unterhaltsam.“

Klingt ganz danach als seien die Gespräche schon fortgeschritten – und das überrascht nicht, erklärte Serienschöpferin Shonda Rhimes doch auch schon wiederholt, dass weitere Spin-offs sehr gut möglich seien. Zwei Geschichten brachte sie dabei auch schon konkret ins Gespräch: „Da ist die Geschichte von Lady Danbury. Und man begegnet der jungen Violet [Bridgerton]. Und ich denke, Violet ist faszinierend. Und da gibt es eine Geschichte zu erzählen.“

Kommt als nächstes "Lady Violet: Eine Bridgerton-Geschichte"?

Die Autorin dieses Artikels hält „Lady Violet: Eine Bridgerton-Geschichte“ tatsächlich für die naheliegendste Wahl für ein Spin-off. Dass es wieder in die Vergangenheit geht und keine parallele Geschichte zur aktuellen „Bridgerton“-Handlung erzählt wird, ist sehr wahrscheinlich, um kein Störfeuer für die Hauptserie zu erzeugen und auf dieser Ebene den acht Bridgerton-Geschwistern ganz klar die Bühne zu überlassen. Mit Prequels kommt man sich aber nicht in die Quere – und kann gleichzeitig bereits bekannten Figuren mit einer eigenen Hintergrundgeschichte mehr Tiefe verleihen.

Das meiste Potenzial scheint dabei in der Geschichte der jungen Violet Ledger (Connie Jenkins-Greig) zu schlummern, der wir bereits in „Queen Charlotte“ begegnet sind. Denn ihrer Liebe zu Viscount Edmund Bridgerton ist es überhaupt erst zu verdanken, dass die acht Kinder geboren wurden, um die es in der großen „Bridgerton“-Hauptsaga geht. Eine solche Serie wäre dann tatsächlich das direkte Prequel zu „Bridgerton“. Und die verwitwete Agatha Danbury (Arsema Thomas) könnte darin ebenso wieder auftreten wie die junge Charlotte.

Spin-offs mit "kleinerem Blick" auf Liebesgeschichten

Mit dem ersten Spin-off sei man bereits auf positive Resonanz gestoßen, führte Tom Verica das Interesse von Netflix an weiteren Ablegern aus: „,Queen Charlotte‘, diese Erfahrung haben wir wirklich sehr genossen. Es war ein eher kleinerer Blick auf eine bestimmte Liebesgeschichte, die sich über diese Episoden erstreckt hat, und ich denke, wir haben da etwas eingefangen, auf das die Leute wirklich angesprochen haben.“

Zu den Projekten, die derzeit im Gespräch seien, werde man hoffentlich irgendwann Neuigkeiten verkünden können, schloss Verica seine Aussicht auf mögliche neue Spin-offs.

Auch wenn „Bridgerton“ sehr wahrscheinlich aus acht Staffeln bestehen wird: Offiziell bestätigt sind erst einmal nur sechs. Welche Geschwister in den Staffeln 5 und 6 im Mittelpunkt stehen werden, erfahrt ihr in diesem Artikel:

Schon vor dem Start von "Bridgerton" Staffel 4 bestätigt! Das sind die Hauptfiguren in Staffel 5 + 6 auf Netflix

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