Habt ihr Lust auf zwei echte Tour-de-Force-Auftritte? Dann seid ihr bei „Sweetness“, dem abendfüllenden Debüt von Emma Higgins, richtig. Die Kanadierin wurde in ihrer Heimat mehrfach für Musikvideos (Mother Mother, Tegan And Sara, Jessie Reyez) mit großen Preisen wie dem Juno ausgezeichnet.
Für die Hauptrollen ihres obendrein noch selbstgeschriebenen Kinoerstlings konnte Higgins den durch den Netflix-Serienhit „Ragnarök“ berühmt gewordenen Norweger Herman Tømmeraas und die bisher noch eher unbekannte Kate Hallett („Die Aussprache“) verpflichten. Beide drehen im Film richtig auf und bringen die streckenweise an die populäre Stephen-King-Verfilmung „Misery“ erinnernde Geschichte mit ihren Performances zum Leben. Wobei es bei „Sweetness“ noch um einiges emotionaler, aber auch brutaler zur Sache geht.
Nach einer stattlichen Reihe von Festivalaufführungen – unter anderem hierzulande im Rahmen des Fantasy Filmfests in sieben Städten – kommt der Thriller nun am 13. Februar 2026 landesweit in die US-Kinos. Wann und auf welchem Weg „Sweetness“ flächendeckend in Deutschland zu sehen sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
An der Seite von Hallett und Tømmeraas standen zudem noch „The Walking Dead“- und „Snowpiercer“-Veteran Steven Ogg, Justin Chatwin aus der Netflix-Sci-Fi-Serie „Another Life“, Aya Furukawa („Gänsehaut um Mitternacht“) und Amanda Brugel („The Handmaid's Tale“) vor der Kamera.
"Sweetness": Das ist die Story
Rylee (Kate Hallett) ist 16 Jahre alt und hat vor kurzem ihre Mutter durch eine grausame Krankheit verloren. In der Schule wird sie gemobbt und ihr Vater Ron (Justin Chatwin), ein Polizist, hat mit seiner eigenen Trauer zu tun, ohne zu bemerken, wie unglücklich seine Tochter ist. Alles, was ihr im Leben noch Halt gibt, sind die Songs ihrer Lieblingsband Floorplan und deren Frontmann Payton (Herman Tømmeraas), für den sie schwärmt.
Als die Emo-Rocker in ihrer Stadt ein Konzert geben, geht Rylee mit ihrer einzigen Freundin Sidney (Aya Furukawa) natürlich hin. Auf dem Heimweg wird sie dann aber ausgerechnet von Payton mit dem Auto angefahren. Das Mädchen kommt mit einer kleinen Beule davon, aber das schlechte Gewissen veranlasst den Musiker dazu, sie nach Hause bringen zu wollen.
Jedoch ist er vollkommen mit Drogen zugedröhnt und wird am Steuer ohnmächtig. Rylee ist überzeugt, dass sie dem Mann ihrer Träume helfen muss, clean zu werden. Kurz entschlossen schafft sie ihn in der Dunkelheit in den Keller des leerstehenden Nachbarhauses und kettet ihn dort an. Schnell wird aus ihrer Absicht, Gutes zu tun, jedoch eine regelrechte Besessenheit, und schon bald ist Rylee für Paytons Heilung sogar bereit, über Leichen zu gehen.
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Der den Vater der Protagonistin gebende Justin Chatwin ist in den USA aktuell noch in einem anderen Gruselfilm zu sehen. Im folgenden Artikel stellen wir euch diesen samt des Trailers näher vor:
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