Sophie Wilde war zwar schon vor „Talk To Me“ in zwei kleineren TV-Serien zu sehen, doch man kann ohne Übertreibung festhalten, dass der vielleicht beste Horrorfilm des Jahres 2023 (4,5 von 5 Sternen von FILMSTARTS, 94 Prozent bei Rotten Tomatoes) ihre Karriere auf ein ganz anderes Level gehievt hat. Seitdem war sie etwa in dem viel diskutierten Erotik-Thriller „Babygirl“ zu sehen und hat sich Rollen an der Seite von Tom Cruise (in „Digger“) und im neuen Horrorfilm der „Das erste Omen“-Regisseurin Arkasha Stevenson gesichert. Und nun kommt noch ein weiteres vielversprechendes Projekt hinzu:
Wie das US-Branchenmagazin Deadline berichtet, soll Sophie Wilde die Hauptrolle in einem Science-Fiction-Thriller mit dem ebenso blumigen wie ominösen Titel „Soon You Will Be Gone And Possibly Eaten“ übernehmen. Die Produktionsfirma Anton will das Projekt auf dem ab der kommenden Woche parallel zur Berlinale 2026 stattfindenden European Filme Market (EFM) vorstellen und hat dafür neben der talentierten Hauptdarstellerin auch ein versiertes Team hinter der Kamera versammelt.
Das Drehbuch zu „Soon You Will Be Gone And Possibly Eaten“ haben nämlich Luke Piotrowski und Ben Collins geschrieben, die mit unter anderem „Hellraiser: Das Schloss zur Hölle“ und „The House At Night“ bereits Erfahrungen im Horror-Genre sammeln konnten. Als Vorlage dient eine Kurzgeschichte von Nick Antosca („Antlers“, „Brand New Cherry Flavor“).
Regie bei „Soon You Will Be Gone And Possibly Eaten“ führt der russische Filmemacher Egor Abramenko, der mit dem Sci-Fi-Horror „Sputnik“ (siehe Titelbild) ein erstes Genre-Ausrufezeichen gesetzt hat und davor bei dem Alien-Invasions-Spektakel „Attraction“ als Second-Unit-Regisseur beteiligt war. Diese Erfahrung wird ihm bei dem neuen Film sicherlich zu Gute kommen – denn auch hierbei handelt es sich um eine Alien-Geschichte, obwohl man es angesichts der offiziellen Synopsis vielleicht gar nicht vermuten würde:
"Soon You Will Be Gone And Possibly Eaten": Das ist die Handlung
„Soon You Will Be Gone And Possibly Eaten“ handelt nämlich offiziell von einem jungen Paar namens Rob und Sabile (vermutlich gespielt von Sophie Wilde), die sich gerade verlobt haben und nun ihre Hochzeit feiern wollen. Die Feier in einer abgelegenen Ferienanlage in den Bergen im Kreise ihrer Familien nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als plötzlich ungebetene Gäste auftauchen.
Bis hierhin könnte der Film auch so ziemlich jedem anderen Genre stammen, doch Abramenko bezeichnet „Soon You Will Be Gone And Possibly Eaten“ in einem Statement gegenüber Deadline als „eine sehr frische Variante des Alien-Genres“. Und auch der Titel spricht ja schon davon, dass jemand „womöglich gegessen“ wird...
Was genau sich in „Soon You Will Be Gone And Possibly Eaten“ zuträgt, erfahren wir dann spätestens, wenn der Film erscheint. Wann genau das ist, lässt sich bisher schwer abschätzen, sicherlich jedoch nicht vor 2027.
Dafür können wir uns aber schon 2026 von der Arbeit von Nick Antosca überzeugen, denn der steckt hinter dem Serien-Remake von „Kap der Angst“, zu dem gerade die ersten Bilder veröffentlicht wurden:
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