Heute im TV: Superstar Tom Hanks in der spektakulären Thriller-Verfilmung eines der größten Bestseller-Romane der 2000er
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.

Reihenweise weitere Stars aus u. a. „Dune“ und „Star Wars“ sowie den DC- und Marvel-Universen leisten Tom Hanks heute Abend im Free-TV Gesellschaft, während er versucht, in „Illuminati“ einen arg verzwickten Mystery-Fall zu lösen.

„Illuminati“ ist die 2009 in den Kinos gestartete Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans (Originaltitel: „Angels & Demons“) von Dan Brown. Die Regie übernahm Oscargewinner Ron Howard („A Beautiful Mind“).

Illuminati“ läuft am heutigen 12. Februar 2026 um 20.15 Uhr auf VOX. Eine Wiederholung folgt am 13. Februar um 22.15 Uhr. Alternativ ist der FSK-12-Titel als (4K)-Blu-ray und DVD* sowie als kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:

Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr „Illuminati“ unter dem obigen Link übrigens ganz ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Filmlegenden-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 3,99 Euro pro Monat fällig.

Tom Hanks als Historien-Puzzler

„Illuminati“ ist der erste Teil der enorm erfolgreichen Thriller-Romanreihe von US-Autor Dan Brown um die Abenteuer des Symbolforschers und talentierten Historien-Puzzlers Robert Langdon. Mehr als 120 Millionen Bücher wurden weltweit verkauft. Der erfolgreichste Band darunter ist „Sakrileg“. Der direkte Nachfolger von „Illuminati“ wurde bereits 2006 unter dem Titel „The Da Vinci Code - Sakrileg“ als erster verfilmt und konnte – trotz nur mittelmäßiger Kritiken – satte 800 Millionen Dollar am globalen Box-Office einspielen.

Bei einem solchen Ergebnis ist es kein Wunder, dass ein zweiter Film umgehend in Auftrag gegeben wurde. Regisseur Ron Howard, sein Produzent Brian Grazer („Apollo 13“) und Drehbuchautor Akiva Goldsman („A Beautiful Mind“) entschieden sich, in Form von „Illuminati“ ein Prequel zu drehen – auch weil der Roman dazu der zweitgrößte Hit der Buchreihe war, den sich viele Leser*innen offenbar direkt nach dem Genuss von „Sakrileg“ zugelegt hatten. Dabei achteten Howard und Co. darauf, dass es bei ihrer Verfilmung keine Voraussetzung war, den vorhergehenden Teil gesehen zu haben.

Obwohl auch „Illuminati“ längst nicht frei von Schwächen ist (mehr dazu in unserer ausführlichen FILMSTARTS-Kritik), war auch er wieder ein weltweiter Erfolg. Bei einem kolportierten Budget von opulenten 150 Millionen Dollar konnte der Zweieinhalbstünder locker mehr als das Dreifache an den Kinokassen generieren. Das lag natürlich an der jeweils enormen Popularität der Vorlage und des Vorgängerfilms, aber auch am erneut sehr prominenten Cast.

Abgesehen von Tom Hanks ist zwar niemand aus dem ersten Streifen vor die Kamera zurückgekehrt. Dafür sind aber unter anderem dabei: „Star Wars“-Held Ewan McGregor, Stellan Skarsgård („Dune“), der deutsche Leinwand-Veteran Armin Mueller-Stahl („Night On Earth“), die Dänen Thure Lindhardt („Fast & Furious 6“) und Nikolaj Lie Kaas („Therapie für Wikinger“), der italienische Edelmime Pierfrancesco Favino („World War Z“) plus die Israelin Ayelet Zurer aus „Man Of Steel“ und der Marvel-Serie „Daredevil: Born Again“.

Illuminati
Illuminati
Starttermin 13. Mai 2009 | 2 Std. 20 Min.
Von Ron Howard
Mit Tom Hanks, Ewan McGregor, Stellan Skarsgård
Pressekritiken
2,6
User-Wertung
3,1
Filmstarts
2,0

Die Schauwerte des in Rom und Los Angeles gedrehten Films sind streckenweise atemberaubend – einiges davon an Originalplätzen gedreht, anderes in monumentalen Studiokulissen. Allerdings müssen Howard und seine Darsteller*innen oft mit einem solchen Affenzahn durch die wunderbare Szenerie hetzen, dass – so analysiert es unser Chefredakteur Christoph Petersen in seiner Rezension – Spannung und Atmosphäre weitgehend auf der Strecke bleiben.

Allen, die nach „Illuminati“ dennoch Lust haben, mehr von Tom Hanks als Robert Langdon zu sehen, sei gesagt, dass es neben „The Da Vinci Code - Sakrileg“ noch einen dritten Film der Reihe gibt: den 2016 nachgeschobenen, in Florenz spielenden „Inferno“.

"Illuminati": Das ist die Story

Der Vatikan ist in Alarmstellung. Denn irgendwo innerhalb der Mauern des kleinen Kirchenstaats in Rom ist Antimaterie aus dem schweizerischen Partikelbeschleuniger-Laboratorium CERN versteckt, dessen batteriebetriebenes Behältnis um kurz vor Mitternacht den Geist aufgeben und dann explodieren wird. Verantwortlich für den potenziellen Anschlag ist offenbar die mächtige Geheimorganisation der Illuminaten. Der US-amerikanische Symbolforscher Prof. Robert Langdon (Tom Hanks) soll helfen, die Gefahr zu bannen und tausende von Leben zu retten – von den unersetzlichen Gebäuden und Kunstwerken im Vatikan ganz zu schweigen.

Die Illuminaten drohen jedoch nicht nur damit, alles in die Luft zu jagen. Sie haben auch vier Kardinäle entführt – die aussichtsreichsten Kandidaten bei der anstehenden Wahl eines neuen Papstes. Jede Stunde wollen die Verschwörer einen der Kirchenmänner öffentlich hinrichten. Die Orte der Exekutionen liegen dabei entlang eines geheimen Illuminaten-Pfades. Um diesen vorherzusagen, muss Langdon mithilfe der CERN-Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) eine rätselhafte Schrift Galileo Galileis entschlüsseln. Eine atemlose Schnitzeljagd durch die Ewige Stadt beginnt…

Nicht jeder Titel mit Tom Hanks in der Hauptrolle wird automatisch zu einem Mega-Hit. Trotzdem gibt es nicht allzu viele seiner Arbeiten, die der Superstar ernsthaft bereut. Bei einem seiner älteren Streifen ist dies aber definitiv der Fall, wie ihr im folgenden Artikel lesen könnt:

"Kein besonders guter Film": Diesen 80er-Jahre-Flop hätte Tom Hanks am liebsten nie gedreht

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