Noch bevor „Life After Fighting“ Ende 2024 hierzulande erschienen ist, schlug der Martial-Arts-Reißer mächtig hohe Wellen – vor allem auch in Anbetracht der Tatsache, dass es sich eben um keinen großen Kinofilm mit bekannten Stars, sondern um einen vergleichsweise günstig produzierten Direct-to-Video-Streifen handelte. Dennoch war schnell vom „besten Kampfsportfilm der letzten Jahrzehnte“ die Rede.
Ob der Film diesem Titel am Ende auch gerecht wird, könnt ihr mittlerweile im Streaming* sowie auf DVD und Blu-ray* selbst herausfinden. Der Autor dieses Artikels und eingefleischte Fan knochenbrecherischer Unterhaltung findet: „Life After Fighting“ ist nicht nur durchaus packend, sondern vor allem ungemein brachial – und ist gewissermaßen ein Showreel für Hauptdarsteller Bren Foster. Der Australier wurde aufgrund seiner Performance praktisch von jetzt auf gleich zu einer DER Genre-Hoffnungen der Gegenwart. Ob er mit seinem nächsten Film an die Überraschungs-Sensation anschließen kann? Genau das können wir wohl schon in Kürze herausfinden.
Denn jetzt wurde der erste Trailer zu „Mexicali“ veröffentlicht, dem neuen Film mit „Life After Fighting“-Shootingstar Bren Foster – und der macht darin einmal mehr deutlich, warum er derzeit zu den heißesten Eisen des Klopper-Kinos zählt! Mit einem muskelbepackten Protagonisten und einer altbewährten Story erinnert das hier Gezeigte stark an die ikonischen Action-Klassiker der 80er. Doch wenn Foster zur Tat schreitet, fällt das offenbar auch dieses Mal so gnadenlos und intensiv aus, dass dagegen nicht nur die Gefechte von Stallone und Schwarzenegger zahm ausfallen, sondern auch die Ballerorgien von John Wick. Und das hat auch durchaus seinen Grund...
"Mexicali": Jede Menge Action-Power vor und hinter der Kamera
Denn während beispielsweise Keanu Reeves für seine Filme zwar immer wieder ins Kampfsport-Training ging, haben sich für „Mexicali“ reihenweise waschechte Experten auf dem Gebiet zusammengetan.
Stunt-Experte Lukas LaFontaine nahm erstmals auf dem Regiestuhl Platz, nachdem er bereits an Blockbustern wie „Iron Man“ und „Welcome To The Jungle“ sowie einer Reihe von Krachern mit Scott Adkins arbeitete – der wiederum in seinem „Debt Collector“-Kollegen Louis Mandylor einen treuen Weggefährten gefunden hat, welcher nun für „Mexicali“ vor der Kamera stand. Und er hat durchaus namhafte Gesellschaft im Schlepptau. Neben Foster und Mandylor bekommen wir so auch Kristopher Van Varenberg zu sehen, besser bekannt als Kris Van Damme – der Sohn von Action-Legende Jean-Claude Van Damme!
Auch beim Drehbuch wurde nichts dem Zufall überlassen. Gut, mit der Geschichte eines ehemaligen Kämpfers, der sich mit einem Kartell anlegt, wird das Rad sicherlich nicht neu erfunden. Dennoch weiß Autor Jesse V. Johnson ganz genau, worauf es bei Action nach guter, alter 80er-Jahre-Manier ankommt. Das hat der Schreiber, Regisseur und Stuntchoreograph schon öfter unter Beweis gestellt, unter anderem mit „Avengement - Blutiger Freigang“ oder „Triple Threat“, in dem sich reihenweise Kultstars des Genres die Klinke in die Hand geben.
Es gibt also jede Menge Gründe, sich schon mal auf „Mexicali“ zu freuen. Wann wir den Film in Deutschland zu sehen bekommen, ist indes noch unklar. Dass es nun aber immerhin schon einmal einen Trailer gibt und der Actioner bereits am 13. März 2026 in den USA sowohl digital als auch in ausgewählten Kinos erscheinen soll, macht durchaus Hoffnung, dass das B-Movie-Spektakel auch nicht mehr allzu lange auf eine hiesige Veröffentlichung warten muss.
Völlig andere, aber nicht minder sehenswerte Martial-Arts-Unterhaltung verspricht derweil der neueste Trailer zu „Blades Of The Guardians“:
Wird das der Actionfilm des Jahres? Neuer Trailer zu Martial-Arts-Epos bereitet Comeback einer Kino-Legende vor!*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.