Seit ihrem Durchbruch in Martin Scorseses „The Wolf Of Wall Street“ zählt Margot Robbie zur A-Liste in Hollywood. Dennoch hat die Australierin auch danach noch ein paar Streifen gemacht, die nahezu komplett unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit durchgeflogen sind. Wer von euch hat etwa den Historien-Thriller „Dreamland“ oder die Weltkriegsromanze „Suite Française“ gesehen? Einen weiteren, nahezu vergessenen Eintrag aus Robbies Filmografie könnt ihr heute Abend im Free-TV nachholen – ganz ohne Werbung:
„Z For Zachariah“ läuft am heutigen 24. Februar 2026 um 22.55 Uhr auf MDR Fernsehen. Alternativ gibt's den Film auch auf DVD und Blu-ray sowie als Video-on-Demand:
Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr „Z For Zachariah“ dort übrigens ganz ohne Aufpreis streamen*. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des auf Streifen dieser Art spezialisierten Disaster-X-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 3,99 Euro pro Monat fällig.
Margot Robbie sprang für einen anderen Star ein
Obwohl die Story im Osten der USA spielt, wurde der Film aus Budgetgründen fast komplett auf der Südinsel Neuseelands realisiert. Allein ein paar Aufnahmen zu Beginn des Films konnte „The Hunt“-Regisseur Craig Zobel noch nachträglich in authentischer Umgebung in West Virginia drehen. Das war aber längst nicht die einzige Gelegenheit, bei der er improvisieren musste. Denn eigentlich hatten Zobel und seine Produzent*innen (u. a. Tobey Maguire) für die weibliche Hauptrolle jemand anderen im Auge und sogar schon unter Vertrag.
Nachdem Drehbuchautor Nissar Modi („The Edge Of Sanity“) die bereits 1974 posthum veröffentlichte Romanvorlage von Robert C. O'Brien („Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh“) adaptiert hatte, war zunächst Amanda Seyfried für den zentralen Part als Nuklearkrieg-Überlebende vorgesehen. Aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen Produktionen verließ der „The Housemaid“-Star das Projekt allerdings kurz nach dessen offizieller Ankündigung wieder – was die Tür für Margot Robbie („Wuthering Heights“) öffnete.
An ihrer Seite sind „Star Trek“-Captain Chris Pine und „Doctor Strange“-Gegenspieler Chiwetel Ejiofor zu sehen. Und damit ist der Cast auch schon komplett – schön übersichtlich, oder? Im Buch gibt es sogar nur zwei Personen. Die von Pine verkörperte Figur haben die Filmemacher der Story hinzugefügt. Trotzdem werdet ihr beim Zuschauen einiges an Geduld aufbringen müssen. Denn speziell die erste Hälfte ist ein echter Slowburner.
Zobel konzentriert sich hier sehr auf den Aufbau von Atmosphäre und eines Ambientes von Schuld aufgrund früherer Missetaten. Allerdings ist die Story dann doch viel zu dezent, um in dem wunderschönen, fast schon paradiesisch anmutenden Szenario ein Gefühl der Unruhe oder der dunklen Vorahnung zu erzeugen. Robbie und Ejiofor legen zwar einen gelungenen Tanz zwischen den ideologischen Unterschieden ihrer Charaktere hin. Ihre Beziehung erhält allerdings erst dann etwas Schwung, als Pines Störenfried auftaucht, die Idylle aufrüttelt und wir plötzlich ein Liebesdreieck haben.
Wer nicht vorzeitig die Nerven verliert, wird über die volle Laufzeit mit sehr ansprechenden darstellerischen Leistungen der drei Stars belohnt. Eine Art „The Road“ oder gar „I Am Legend“ solltet ihr trotz des dystopischen Hintergrunds aber nicht erwarten. Und das kryptisch-ambivalente Finale hat Potenzial, die eine oder den anderen von euch eventuell zu frustrieren…
"Z For Zachariah": Das ist die Story
Im Anschluss an eine nukleare Apokalypse glaubt Ann Burden (Margot Robbie) die einzige Überlebende auf Erden zu sein. Sie wohnt allein mit ihrem Hund auf ihrer Farm, die von dem verheerenden Unglück aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage komplett verschont geblieben ist. Da beobachtet sie eines Tages heimlich einen Mann in einem Schutzanzug, der sich am Bach auf ihrem Grundstück zu schaffen macht.
Dr. John Loomis (Chiwetel Ejiofor) ist erstaunt, dass er im Boden keinerlei Radioaktivität feststellen kann. Von seiner Begeisterung abgelenkt, testet er jedoch nicht das Wasser und geht unvorsichtigerweise baden. Beinahe umgehend zeigen sich Anzeichen der Strahlenkrankheit. Ann gibt sich zu erkennen und kümmert sich hingebungsvoll um ihn. Während Loomis langsam wieder zu Kräften kommt, beginnen die zwei, sich auf romantische Weise anzunähern. Doch ausgerechnet da taucht eine dritte Person auf – der undurchsichtige Caleb (Chris Pine)…
Habt ihr schon unser großes Interview mit Margot Robbie, Jacob Elordi und Hong Chau zu ihrem aktuellen Kinofilm „Wuthering Heights“ gelesen? Hier könnt ihr es nachholen:
"Echter Mist": Margot Robbie, Jacob Elordi und Hong Chau im großen FILMSTARTS-Interview zu "Wuthering Heights"*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf oder beim Abschluss eines Abos über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.