Darum geht es in „Undertone“: Gemeinsam mit ihrem Kumpel Justin (Adam DiMarco) hostet Evie (Nina Kiri) den „Undertone Podcast“, in dem es um paranormale Phänomene geht. Dabei ist Evie die deutlich Skeptischere der beiden und zudem mit den bitteren Realitäten des Diesseits konfrontiert: Sie ist vor Kurzem zurück nach Hause gezogen, um ihre sterbenskranke Mutter (Michèle Duquet) zu pflegen.
In ihren freien Stunden kümmert sich Evie weiter um den Podcast und hat es für die neueste Folge mit Audio-Tapes zu tun, die ein Ehepaar in seinem angeblich von Geistern bewohnten Haus aufgenommen hat. Darauf zu hören sind rätselhafte, unheimliche Geräusche, hinter denen sich nur schwer herauszufilternde Botschaften aus dem Jenseits befinden könnten. Doch je genauer Evie hinhört, desto mehr scheint jemand oder etwas im Haus ihrer Mutter sein Unwesen zu treiben…
A24
Die nächste Horror-Entdeckung von A24?
„Undertone“ ist das Spielfilmdebüt des kanadischen Regisseurs Ian Tuason, der zuvor einige Horror-Kurzfilme gedreht hat. Im Sommer 2025 feierte „Undertone“ seine Premiere beim Fantasia International Film Festival in Montreal und hat danach einiges an Kritiker-Lob, vor allem für das ausgetüftelte Sounddesign und einen sich langsam aufbauenden Horror anstelle von üblichen Jumpscares, eingeheimst, wie beim Review-Aggregator MetaCritic nachzulesen ist.
Das hat wohl auch die Indie-Schmiede A24 auf den Plan gebracht, die sich die Rechte für den weltweiten Vertrieb des Horrorfilms gesichert hat. Ein gutes Zeichen für Tuason, schließlich hat A24 ebenfalls dem Horror zugewandte Regie-Talente wie Robert Eggers („Nosferatu – Der Untote“) und Ari Aster („Midsommar“) bekannt machen können. Am 13. März 2026 soll „Undertone“ nun in den amerikanischen und kanadischen Kinos starten – wann der Film hierzulande zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.
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