Mit „F1 – Der Film“ hat Apple im vergangenen Jahr einen echten Volltreffer gelandet. Der Hochgeschwindigkeits-Blockbuster konnte an den Kinokassen mächtig Eindruck hinterlassen: Weltweit spielte der Film beachtliche 632 Millionen US-Dollar ein. Auch die Kritiken fielen positiv aus – in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es etwa starke vier von fünf Sterne. Als Krönung wurde der Rennsport-Streifen zudem in gleich vier Kategorien für den Oscar nominiert, darunter sogar in der Königskategorie „Bester Film“.
An diesen Erfolg möchte Apple nun natürlich anknüpfen. Eine Fortsetzung von „F1 – Der Film“ wurde bereits offiziell bestätigt, doch auch von einem weiteren Sportfilm verspricht sich das Unternehmen viel. Nach einem regelrechten Bieterkrieg konnte sich Apple die Rechte an einem noch unbetitelten Projekt über den berüchtigten Radrennfahrer Lance Armstrong sichern, wie das Branchenmagazin Deadline exklusiv berichtet.
Das ist der noch titellose Lance-Armstrong-Film
Für die Regie konnte man keinen Geringeren als den deutschen Filmemacher Edward Berger gewinnen, der vor allem mit „Im Westen nichts Neues“ international für Aufsehen sorgte und unter anderem auch Titel wie „Konklave“ oder „Ballad Of A Small Player“ verantwortete. Das Drehbuch stammt derweil von Zach Baylin, der bereits mit Filmen wie „King Richard“ und „Bob Marley: One Love“ Erfahrung mit Filmbiografien gesammelt hat. Die Hauptrolle schnappte sich „Dune 2“-Bösewicht Austin Butler.
Inhaltlich wird der Film als Mischung aus „F1 – Der Film“ und Martin Scorseses „The Wolf Of Wall Street“ beschrieben. Im Mittelpunkt stehen die Höhen und Tiefen von Armstrongs Leben und Karriere: Nach der Überwindung eines potenziell tödlichen Krebsleidens feierte er ein spektakuläres Comeback im Profi-Radsport, das in sieben aufeinanderfolgenden Siegen bei der Tour de France gipfelte. Gleichzeitig sah er sich jahrelang mit Dopingvorwürfen konfrontiert, die er stets bestritt. Erst eine Untersuchung der US-Anti-Doping-Agentur brachte ans Licht, dass Armstrong während seiner Karriere leistungssteigernde Mittel eingesetzt hatte. Sein späteres Geständnis bedeutete schließlich das Ende seiner sportlichen Laufbahn.
Bereits 2015 wurde die Geschichte des Radrennfahrers in „The Program – Um jeden Preis“ verfilmt, damals allerdings mit klarer Bösewicht-Zeichnung und ohne Armstrongs Beteiligung. Für das neue Projekt hat er nun erstmals offiziell die Rechte an seiner Lebensgeschichte abgetreten – ein Umstand, der dem Film eine neue, persönlichere Perspektive verleihen dürfte.
Übrigens: Ab sofort gibt es schon einen weiteren Sportfilm in den Kinos zu sehen: „Marty Supreme“. In der FILMSTARTS-Kritik gab es für das Biopic die vollen 5 Sterne. Hier könnt ihr den Trailer sehen: