Der nächste Deutsche für das DCU: Nach Lars Eidinger als Bösewicht in "Superman 2" hat jetzt ein Oscarpreisträger eine Schlüsselfunktion
Björn Becher
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

James Gunn scheint bei der aktuellen Personalwahl für die DC-Filme ein Auge auf Deutschland zu haben. Dass uns das erste DCU-Horrorprojekt so richtig in Atem hält, soll nun ein deutscher Oscarpreisträger garantieren.

Aktuell gibt es bei den DC-Projekten reichlich Jobs für Filmschaffende aus unserem Land. Lars Eidinger wird bekanntlich als Brainiac der große Widersacher von Superman (David Corenswet) und Lex Luthor (Nicholas Hoult) in „Man Of Tomorrow“, dem Nachfolger zu „Superman“. Kürzlich wurde zudem bekannt, dass der „Das Leben der Anderen“-Star Sebastian Koch in „The Batman: Part II“, dem nicht im DCU angesiedelten Sequel zu „The Batman“ mit Robert Pattinson, mitspielt.

Und jetzt wurde auch noch verkündet, dass im DCU-Projekt „Clayface“ ebenfalls ein Deutscher mitmischt – zwar nicht vor der Kamera, aber dafür in einer ganz entscheidenden Funktion, die sehr präsent sein wird.

Volker Bertelmann macht den Score für "Clayface"

DCU-Boss James Gunn und Regisseur James Watkins („Speak No Evil“) haben Volker Bertelmann auserwählt, um „Clayface“ musikalisch zu untermalen. Bekanntlich handelt es sich dabei um das erste richtige Horrorprojekt im DCU – und gerade bei diesem Genre ist die Musik ungemein wichtig, um Anspannung zu erzeugen.

Der auch unter seinem Künstlernamen Hauschka bekannte deutsche Pianist und Komponist Volker Bertelmann scheint dafür eine exzellente Wahl zu sein. Schließlich hat er in den vergangenen zehn Jahren einige herausragende Scores abgeliefert. Bereits drei Mal war er deswegen für den Oscar nominiert. Bei „Lion – Der lange Weg nach Hause“ sowie zuletzt „Konklave“ blieb es bei den Nominierungen, für seine Arbeit am Anti-Kriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ gewann er den begehrten Goldjungen.

Es wird spannend, von ihm einen Horror-Score zu hören. Mit dem Genre hatte er bislang nur kleinere Berührungspunkte in den Indie-Titeln „The Boy“ und „Berlin Nobody“ sowie dem Box-Office-Flop „The Crow“. Dass er sich auf die Untermalung spannender Szenen versteht, beweisen aber nicht nur die genannten, oscarnominierten Titel, sondern unter anderem auch seine Arbeiten für „A House Of Dynamite“, „The Amateur“ oder die Serie „The Day Of The Jackal“.

Clayface“ kommt am 22. Oktober 2026 in die deutschen Kinos. Zusätzlich zum eingangs eingebundenen deutschen Teaser-Trailer haben wir nachfolgend auch noch die englische Originalversion:

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