Karl Urban war durch den Kinostart von „Mortal Kombat II“ sowie die fünfte Staffel der satirischen Superhelden-Serie „The Boys“ zuletzt in aller Munde. Doch die erste Rolle, an die sich viele bei dem Schauspieler erinnern dürften, ist sicherlich Éomer in Peter Jacksons legendärer „Der Herr der Ringe“-Adaption. Urban verkörperte den Krieger in „Die zwei Türme“ und „Die Rückkehr des Königs“) – und bis heute hallt diese Erfahrung bei ihm nach!
Das hat der 53-Jährige im Rahmen eines Auftritts auf der Emerald City Comic-Con klargestellt. Dort enthüllte er, welche wichtige Lektion er aus seiner Arbeit an der epischen Fantasy-Saga mitgenommen hat – und wie er sie heute noch anwendet.
Karl Urban war vor dem "Herr der Ringe"-Dreh extrem nervös ...
Dabei war er vor Beginn der Dreharbeiten nach eigenen Angaben alles andere als gelassen. Schließlich konnte Urban bereits auf rund zehn Jahre Erfahrung in TV-Serien wie „Xena“ oder „Hercules“ zurückblicken, doch eine so aufwändige, planungsintensive Leinwand-Produktion war für den „Star Trek“-Darsteller Neuland:
„Wenn ich an ‚Der Herr der Ringe‘ denke, war das noch sehr früh in meiner Karriere“, erzählt Urban (via Espinof.com). „Ich erinnere mich daran, wie ich am ersten Tag ans Set kam, und die größte Herausforderung bestand darin, meine Nervosität unter Kontrolle zu bringen. Denn man betritt den Schauplatz des größten Films der Welt. Da stehen buchstäblich 200 Typen als Orks verkleidet herum, und man wird direkt mitten hineingeworfen. Man zieht die Rüstung an, bekommt ein Schwert, setzt sich auf ein Pferd. Die Kamera ist auf einen gerichtet, und in diesem Moment versucht man einfach nur, alles richtig zu machen, damit man nicht gefeuert wird.“
... doch dann wurde er zur wichtigen Erfahrung!
Gefeuert wurde Urban bekanntlich nicht. Mehr noch: Nachdem die anfängliche Unsicherheit überwunden war, entwickelte sich der Dreh für ihn zu einem äußerst prägenden Erlebnis. „Für mich als jungen Schauspieler war das eine sehr wichtige Erfahrung“, bekräftigt Urban.
„Mit Menschen wie Peter Jackson, Ian McKellen und Viggo Mortensen zu arbeiten und zu sehen, wie sie an ihre Arbeit herangingen. Und wenn man den Bogen zu ‚The Boys‘ schlägt: Vieles von dem, was ich bei ‚Der Herr der Ringe‘ gelernt habe, konnte ich dort anwenden. Was beide Produktionen gemeinsam hatten, war die Stärke des Zusammenhalts innerhalb dieser Ensembles. […] Ich habe eine sehr enge Beziehung zum Cast von ‚The Boys‘. Wir sind gemeinsam durch fünf höllische Staffeln gegangen und immer wieder zurückgekommen – und bei ‚Der Herr der Ringe‘ war es ganz ähnlich.“
In der Tat ist die „Herr der Ringe“-Trilogie bekannt dafür, dass die beteiligten Schauspieler*innen über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eine besonders enge Bindung zueinander aufgebaut haben. So haben sich im Anschluss sogar alle „Gefährten“ ein bestimmtes Wort tätowieren lassen – bis auf einen. Die ganze Geschichte dahinter lest ihr im nachfolgenden Artikel:
Dieses Wort haben sich alle "Herr der Ringe"-Gefährten tätowieren lassen – nur einer nicht!Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer spanischen Schwesternseite Espinof.com erschienen.