Aktuell könnt ihr in vielen deutschen Städten noch immer „Hamnet“ in den Kinos erleben - und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird an diesem Wochenende die großartige Jessie Buckley einen Oscar für ihre Leistung in der Historien-Romanze bekommen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell, der eine fiktionalisierte Story um den Schriftsteller William Shakespeare und seine Ehefrau sowie die Entstehung des seit Jahrhunderten immens populären Theaterstücks „Hamlet“ erzählt.
Der Film kommt sehr gut an. Da dürfte es natürlich ein opportuner Moment sein, eine Neuverfilmung der legendären Tragödie auf die Leinwand zu bringen – noch dazu mit einigen angesagten Mim*innen in den Hauptrollen. Allerdings ist die von Aneil Karia („The Long Goodbye“) inszenierte moderne Adaption alles andere als ein Schnellschuss, der von der derzeitigen Popularität und dem Ansehen von „Hamnet“ profitieren soll.
Bereits 2017 konnten wir euch erstmals von dem Projekt berichten, das sich damals noch in der Planungsphase als Netflix-Original befand. Schon dabei war allerdings „Venom“-Bösewicht und „Rogue One: A Star Wars Story“-Held Riz Ahmed für die Titelrolle vorgesehen.
All die Jahre später ist „Hamlet“ nun endlich im Kasten und wurde im August 2025 bereits beim renommierten Telluride Film Festival in Colorado uraufgeführt. Anfang Februar 2026 lief der Titel dann regulär in den britischen Kinos an. Ein nordamerikanischer Start ist für den 10. April geplant. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „Hamlet“ gibt es indes noch keine Informationen.
Das Presseurteil rund um die Festival-Premiere und den landesweiten Kinostart in Großbritannien fiel überwiegend wohlwollend aus. Ein Blick auf die Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes zeigt sehr vielversprechende 82 Prozent positiver Besprechungen. So gut wie alle Journalist*innen nennen Karias moderne und kantige Interpretation der im frühen 17. Jahrhundert entstandenen Vorlage mutig und preisen zudem ganz speziell Riz Ahmed für seinen Auftritt.
An Ahmeds Seite standen zudem noch „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“-Star Morfydd Clark, Sheeba Chaddha („Haq“), Avijit Dutt („Best Exotic Marigold Hotel 2“), Art Malik („The Woman In Cabin 10“) und Timothy Spall aus unter anderem der „Harry Potter“-Reihe vor der Kamera. Außerdem ist auch noch Joe Alwyn („Der Brutalist“) dabei, der – Zufall oder nicht? – auch in „Hamnet“ einen prominenten Part innehat.
Darum geht es im neuen "Hamlet"
Hamlet (Riz Ahmed) ist der Sohn von Hamlet sen. (Avijit Dutt), dem mächtigen CEO der Elsinore-Construction-Gruppe. Als der Vater plötzlich stirbt und seine Mutter Gertrude (Sheeba Chaddha) Hals über Kopf ihre Heirat mit Claudius (Art Malik), dem Bruder des Verblichenen, ankündigt, kehrt der Junior nach London zurück.
Kaum angekommen bemerkt Hamlet schnell, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht. So verhärtet sich sein Verdacht, dass sein Onkel den Vater mit Unterstützung seiner Mutter ermordet haben könnte, zunehmend. Um die Wahrheit endgültig ans Licht zu bringen, schmiedet er einen Plan und stellt Claudius eine Falle.
Allerdings verstrickt sich Hamlet dabei schnell in seinen eigenen Intrigen – sehr zum Leidwesen seiner Freundin Ophelia (Morfydd Clark) sowie deren Vater Polonius (Timothy Spall) und Bruder Laertes (Joe Alwyn). Während Gertrudes und Claudius’ Hochzeitsfeierlichkeiten in einem rauschenden Fest gipfeln, bahnt sich im Hintergrund eine Tragödie an – mit Hamlet in ihrem Zentrum…
In seinem nächsten Projekt wird Riz Ahmed offenbar wieder einen Schurken geben. Im folgenden Artikel erfahrt ihr alles, was wir bisher über „The Big Fix“ wissen:
Nach fast 10 (!) Jahren in der Produktionshölle: Mark Wahlberg ermittelt für Netflix-Thriller in einem der größten Skandale der Fußball-Geschichte*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.