Es könnte DIE Horror-Sensation 2026 werden – und jetzt steht endlich der Kinostart fest!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Kane Parsons konnte sich mit 19 Jahren bereits seinen großen Traum erfüllen: Aus seinem Kurzfilm „Backrooms“ in einen abendfüllenden Spielfilm machen. Nun steht auch fest, wann der mit Spannung erwartete Horrorfilm in die Kinos kommt.

Endlose, verlassene Räumlichkeiten, durchzogen von flackerndem Neonlicht und untermalt von verzerrt-bedrückenden Klangteppichen: Genau mit dieser beklemmenden Mischung hat sich die „Backrooms“-Kurzfilmreihe auf YouTube längst zu einem modernen Horror-Hype entwickelt. Hinter dem Phänomen steht der 20-jährige Kane Parsons, der nun die außergewöhnliche Gelegenheit erhält, sein eigenes Internet-Erfolgsprojekt als abendfüllenden Spielfilm auf die große Leinwand zu bringen.

Bereits im Alter von 17 Jahren war geplant, dass Parsons auf dem Regiestuhl Platz nimmt, um die Kinoversion von „Backrooms“ zu realisieren. Statt sich jedoch Hals über Kopf in sein Spielfilmdebüt zu stürzen, entschied sich der junge Filmemacher zunächst dafür, seine schulische Ausbildung abzuschließen. Mitte 2025 begannen schließlich die Dreharbeiten – und inzwischen steht auch der deutsche Kinostart fest: Am 4. Juni kommt der Horrorfilm bundesweit in die Kinos.

Das ist "Backrooms"

Für die Produktion von „Backrooms“ zeichnet die renommierte Produktionsfirma A24 verantwortlich, die bereits mit Werken wie „Hereditary“, „Everything Everywhere All At Once“ oder „Marty Supreme“ eindrucksvoll ihr Gespür für außergewöhnliche Stoffe unter Beweis gestellt hat. Für sein Spielfilmdebüt konnte Parsons zudem zwei hochkarätige Darsteller gewinnen: Chiwetel Ejiofor („12 Years A Slave“) und Renate Reinsve („Sentimental Value“).

In der Kinofassung von „Backrooms“ bleibt es keineswegs dabei, verstörende Korridore und scheinbar endlose, identisch wirkende Räume aneinanderzureihen. Stattdessen wird die unheimliche Welt nun in eine konkrete Handlung eingebettet: Als der Patient einer Therapeutin plötzlich in einer fremden Dimension verschwindet, sieht sie sich gezwungen, selbst in diese albtraumhafte Parallelwelt vorzudringen, um ihn zu retten. Was sie dort erwartet, sprengt jedoch jede Vorstellungskraft und konfrontiert sie mit einer Realität, die sich den gewohnten Gesetzen von Raum und Zeit entzieht.

Nur eine Woche nach dem Kinostart von „Backrooms“ wird das Horror-Genre dann auf ganz andere Weise auf die Schippe genommen: In „Scary Movie 6“ wird das Gruselkino nach Strich und Faden durch den Kakao gezogen. Den ersten Trailer könnt ihr euch hier anschauen:

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