Einzigartiges Horror-Remake: Einer der heftigsten Filme der Kinogeschichte wird komplett erneuert – wie man es noch nie gesehen hat
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Schon wieder eine „Texas Chainsaw Massacre“-Neuauflage? Nun, ja und nein. Denn Filmemacher Paul Beck („A Scanner Darkly“) hat mit dem Terror-Klassiker von Tobe Hooper jetzt etwas ganz Besonderes vor…

„The Texas Chainsaw Massacre“ alias „Blutgericht in Texas“ zählt auch über 50 Jahre später noch zu den stilprägendsten und verstörendsten Klassikern des Horror-Kinos – und war 1974 der Startschuss für ein gigantisches Franchise, das nach wie vor höchst regelmäßig erweitert wird. Neben Videospielen, Comics und Co. zog der Terror-Meilenstein bereits Sequels, Prequels sowie im Jahr 2003 auch schon ein von Michael Bay produziertes Remake nach sich. Und aktuell wird gleich an zwei Projekten gearbeitet, die Tobe Hoopers ikonisches Original auf sehr unterschiedliche Weise neu interpretieren.

Während Regisseur Curry Barker nach seinem Erfolg mit „Obsession - Du sollst mich lieben“ aktuell an seiner eigenen Version des Kettensägen-Massakers arbeitet, werden wir schon bald einen „Texas Chainsaw Massacre“-Film zu sehen bekommen, wie es ihn noch nie gab. Paul Beck wird dafür Sorge tragen. Und wer den Filmemacher kennt, ahnt vielleicht schon, in welche Richtung das Ganze gehen wird...

"Texas Chainsaw Massacre" bekommt Rotoscope-Remake

Paul Beck ist bekannt für seine Arbeit als Animationskünstler, der gerne mit Rotoskopie arbeitet. Bei dem sogenannten rotoscoping werden zunächst Filmaufnahmen gedreht, die anschließend durch ein spezielles Verfahren – durch das Übermalen und Nachzeichnen jedes einzelnen Frames – zum Animationsfilm umgewandelt werden. Ausnahme-Regisseur Richard Linklater („Before Sunrise“, „Nouvelle Vague“) schwört auf das Verfahren, perfektionierte dieses bereits mit seinem gefeierten Science-Fiction-Thriller „A Scanner Darkly“ und legte vor wenigen Jahren mit dem Netflix-Abenteuer „Apollo 10 ½: Eine Kindheit im Weltraumzeitalter“ nach – Beck war an beiden Projekten beteiligt.

„Jedes einzelne Bild wird von Hand illustriert“, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung (via Bloody Disgusting) über den Prozess, der Kreativen bereits seit über 100 Jahren dabei hilft, ihre Geschichten auf außergewöhnliche Weise zu bebildern. Das alles klingt wahrlich nach einem enormen Aufwand, der geradezu danach schreit, einfach von einer KI übernommen zu werden – doch dem schieben die Macher strikt einen Riegel vor:

„Die Produktion verzichtet vollständig auf Künstliche Intelligenz und setzt ausschließlich auf das handwerkliche Können und die jahrzehntelange Erfahrung von etablierten Künstlern.“ So wolle man die schauspielerischen Leistungen des Darsteller-Ensembles sowie die Atmosphäre und Intensität des Originals bewahren und dem Publikum gleichzeitig ein faszinierendes, neues visuelles Erlebnis bescheren.

Wann und auf welchem Wege der „Rotoscope TCM“ erscheinen wird, bleibt abzuwarten. Im Zuge einer demnächst anstehenden Wiederaufführung des in 4K restaurierten Klassikers von 1974 soll es in den USA aber schon bald erste, exklusive Einblicke in das außergewöhnliche Projekt geben.

Andere Filmemacher wie etwa „District 9“-Macher Neill Blomkamp planen für die Zukunft indes fest mit KI – und wollen mit der Unterstützung aus dem Rechner sogar ganze Filme realisieren:

"District 9"-Regisseur veröffentlicht überraschend neuen Sci-Fi-Horrorfilm – und sorgt mit KI-Ankündigung für Aufruhr

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!
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