Die Produktionsschmiede A24 steht seit 2015 für außergewöhnliche, künstlerisch hochwertige Filme abseits ausgetretener Mainstream-Pfade. Mit Meisterwerken wie „The Witch“, „Hereditary“ und „Midsommar“ hat das in L.A. und New York beheimatete Indie-Studio insbesondere das Horror-Genre nachhaltig geprägt.
Doch auch von schwarzhumorigen, schrägen Komödien und bittersüßen Dramen versteht A24 etwas. Beste Beispiele: der Oscar-Hit „Everything Everywhere All at Once“ und der berührende Kritikerliebling „The Farewell“. Humorvoll und ziemlich abseitig wird es wohl ebenso in der geplanten A24-Produktion „Goblin“ zugehen. Ersten Informationen zufolge, dürfen wir uns auf einen Mix aus Buddy-Film, Puppen-Horror und skurriler Komödie freuen – mit einer Besetzung, die an Attraktivität weiter zunehmen könnte.
Oscar-Sieger und Comedy-Stars in "Goblin" dabei
Das Branchenmagazin Deadline berichtet exklusiv, dass Kult-Comedian Will Forte die Gespräche mit A24 über eine mögliche Besetzung aufgenommen hat. Forte wurde mit der legendären Comedyshow „Saturday Night Live“ berühmt, deren Ensemble er von 2002 bis 2012 angehörte. Schon länger bekannt ist, dass neben Forte bereits „Obsession“-Star Inde Navarrette in Verhandlungen mit dem Studio steht. Bestätigt ist ihr Engagement aber noch nicht. Sicher dabei sind hingegen Hauptdarsteller Skyler Gisondo („Booksmart“) und Kenneth Branagh. Der Oscar-Preisträger („Belfast“) und beliebte Hercule-Poirot-Darsteller wird in „Goblin“ aber nur zu hören sein: Er leiht dem titelgebenden Geschöpf im englischen Original seine markante Stimme.
Der Film erzählt von einem jungen Mann (Gisondo), der eines Tages einen echten Goblin entdeckt. Doch Angst hat er vor der unflätigen Kreatur nicht, stattdessen hegt er Sympathien für den frechen grünen Kobold. Zwischen den beiden entwickelt sich eine chaotische Freundschaft, in der Alkohol und Exzesse aller Art nicht zu kurz kommen. Weitere Handlungsdetails hält A24 bislang noch unter Verschluss. Auch welche Nebenrollen Forte und Navarrette spielen, wissen wir noch nicht. Der Drehstart von „Goblin“ ist für Herbst 2026 geplant, einen Kinostarttermin gibt es noch nicht.
Heilloses Chaos, aus dem Ruder laufende Alltagssituationen und eine derb-vulgäre, nicht-menschliche Hauptfigur? Da werden Erinnerungen an den kiffenden, sarkastischen Teddybären aus der Anarcho-Komödie „Ted“ geweckt. Oder gar an die fluchende, notorisch übel gelaunte Mörder-Puppe „Chucky“ aus der gleichnamigen Horror-Reihe.
„Goblin“ ist das Langfilm-Debüt von David Mikalson, von dem die Idee stammt. Und nicht nur die Idee, sondern auch der Goblin. Statt sich auf CGI zu verlassen, investierte Mikalson angeblich sein gesamtes Geld in den Bau einer handgemachten, lebensecht wirkenden Puppe. Die Folge: Der 40-Jährige ging irgendwann pleite und anschießend bei den Studios Klinken putzen. Es folgte Absage auf Absage, bis sich A24 das Projekt schnappte und Mikalson das benötigte Budget bereitstellte.
Apropos Budget: Seit einiger Zeit gibt es einen neuen kostspieligsten Film der Kinogeschichte, der J. J. Abrams‘ „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ abgelöst hat. Hier erfahrt ihr mehr:
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