„Dark“ wurde mit Preisen überhäuft, bescherte Netflix hervorragende Zahlen und sorgte bei seinem Publikum für reihenweise Knoten im Gehirn – sodass auch wir von FILMSTARTS regelmäßig darum bemüht waren, diese zu lösen und die komplexen Vorgänger in dem Mystery-Hit näher zu erklären. Mit „1899“ legten die Schöpfer der Serie in der Zwischenzeit zwar bereits nach, ihren internationalen Sensationserfolg konnten Baran bo Odar und Jantje Friese damit allerdings nicht wiederholen. Vielleicht gelingt ihnen das aber ja mit ihrem neuen Projekt.
Eines dürfte dabei aber schon jetzt klar sein: Im Gegensatz zu „Dark“ und auch „1899“ dürfte ihre nächste Serie, die nun übrigens nicht bei Netflix entsteht, sondern bei HBO Max erscheinen wird, das englischsprachige Publikum bereits beim Aussprechen des Titels vor Probleme führen. Wie bereits zum hiesigen Start der Streaming-Plattform enthüllt, werden sich die „Dark“-Macher als nächstes einer „Struwwelpeter“-Serie widmen!
Das weckt natürlich auch das Interesse der großen Hollywood-Branchenblätter. Und mit Variety berichtet ein solches nun auch erstmals vom Casting der Serie: Demnach wird Lisa Vicari erneut gemeinsame Sache mit den „Dark“-Masterminds machen – und nun auch für die „Struwwelpeter“-Adaption vor der Kamera stehen. Die unter anderem auch aus der RomCom „Isi & Ossi“ bekannte Münchnerin hat den Sprung nach Hollywood aber auch so längst geschafft, ist aktuell etwa in der zweiten, in Berlin angesiedelten Staffel „Hijack“ an der Seite von unter anderem Idris Elba und Albrecht Schuch zu sehen.
Das erwartet uns in der "Struwwelpeter"-Serie
Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“ ist ein Klassiker der schwarzen Pädagogik und geradezu berüchtigt für seine drastischen Gewaltdarstellungen – etwa in der Geschichte vom Daumenlutscher, in der dem kleinen Konrad die Daumen abgeschnitten werden. Derartige Schreckensszenarien dienten zur Zeit ihrer Entstehung („Struwwelpeter“ stammt aus den 1840ern) zur Abschreckung und demonstrieren die Folgen von Ungehorsam auf albtraumhafte Weise.
In der Serie sollen zehn grausame „Struwwelpeter“-Geschichten die Basis für einen modernen Thriller bilden, in dessen Zentrum allerdings weniger die kindlichen und stattdessen die erwachsenen Protagonisten stehen werden. Den Rahmen bieten dafür die Ermittlungen eines Bundesbeamten, der einer Reihe schrecklicher Ritualmorde auf der Spur ist.
Wann die Serie erscheinen soll, ist noch nicht bekannt. Die Arbeiten daran laufen allerdings bereits. Falls euch aber ohnehin nicht der Sinn nach perfidem Grauen steht und ihr eher auf der Suche nach Feel-Good-Unterhaltung seid, lest doch einfach in den nachfolgenden Artikel:
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