Auf Romanen basierende Mini-Serien aus dem Thriller-Segment sind eine der sichersten Banken für hohe Abrufzahlen, die Netflix im Programm hat. Die Abonnent*innen des Streaming-Services lieben offenbar spannende, aber nicht allzu sehr in die Länge gezogene Crime-Storys, die sich mit etwas Sportsgeist problemlos an einem Wochenende durchbingen lassen. Dafür spricht unter anderem auch der enorme Erfolg der mittlerweile zahlreichen Adaptionen der Werke von Bestseller-Lieferant Harlan Coben wie „In ewiger Schuld“, „Ich vermisse dich“ oder „Kein Friede den Toten“.
Netflix will dieses Konzept mit den Arbeiten anderer Autor*innen fortsetzen und hat sich die Rechte an der populärsten Figur des norwegischen Thriller-Experten Jo Nesbø gesichert. Mit „Jo Nesbø's Harry Hole“ kommt nun die erste Serie, die auf einem der Bücher des Nordic-Noir-Maestros aufbaut. Bei einem Erfolg der neun Episoden umfassenden Mini-Serie dürften weitere Fälle mit Harry Hole beim Roten N wohl nur eine Frage der Zeit sein. Schließlich sind bereits 13 Romane mit dem Osloer Polizeiermittler erschienen – allesamt mit global exzellenten Verkaufszahlen.
„Jo Nesbø's Harry Hole“ startet am 26. März 2026 weltweit und exklusiv beim Streaming-Service Netflix.
In der Titelrolle erwartet euch Tobias Santelmann („The Last Kingdom“). Die weiteren großen Parts werden von Joel Kinnaman („The Suicide Squad“), Peter Stormare („Fargo“) und Pia Tjelta („Cold Lunch“) übernommen. Außerdem sind noch Anders Baasmo Christiansen („Kon-Tiki“), Ingrid Bolsø Berdal („Westworld“), Jonas Strand Gravli („Ragnarök“), Agnes Kittelsen („Beforeigners“), Sonny Lindberg („The Rain“) sowie Jesper Christensen aus den James-Bond-Blockbustern „Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“ und „Spectre“ dabei.
Die Mini-Serie ist eine norwegisch-britische Koproduktion und wurde an Originalschauplätzen in Oslo und Umgebung gedreht. Produziert wird das Projekt von Tor Arne Øvrebø („22. Juli“) zusammen mit Nesbø, der offiziellen Angaben zufolge stark an den Drehbüchern beteiligt war. Diese basieren primär auf „Das fünfte Zeichen“, dem fünften Buch der Harry-Hole-Reihe, enthalten aber auch Elemente aus anderen Teilen.
Die Musik zu „Jo Nesbø's Harry Hole“ kommt übrigens von niemand Geringerem als Indie-Rock-Ikone Nick Cave. Der Australier komponierte den Score gemeinsam mit seinem Dauerkollaborateur Warren Ellis. Ob es ein offizielles Soundtrack-Album geben wird, ist bisher nicht bekannt. Zuletzt steuerte Cave den oscarnominierten, über den Abspann gelegten Titelsong für das gefeierte Netflix-Original „Train Dreams“ bei.
Darum geht es in "Jo Nesbø's Harry Hole"
Ganz Oslo schwitzt, denn die norwegische Hauptstadt erlebt gerade den heißesten Sommer seit Menschengedenken. Doch Kommissar Harry Hole (Tobias Santelmann) hat noch ganz andere Probleme als klatschnasse Klamotten und überhitzte Elektronik. Steht er doch wegen seines hemmungslosen Alkoholkonsums kurz davor, bei der Polizei rauszufliegen. Zu allem Überfluss hat ihm dann auch noch seine Freundin Rakel (Pia Tjelta) den Laufpass gegeben.
Der Grund für Holes Absturz heißt Tom Waaler (Joel Kinnaman), der ebenfalls ein Cop ist. Hole verdächtigt den Kollegen, korrupt zu sein und seinen engsten Mitarbeiter sowie besten Freund ermordet zu haben. Nachweisen kann er Waaler seine Machenschaften bisher allerdings nicht.
Als dann eine Frauenleiche mit abgetrenntem Zeigefinger gefunden wird, sind Holes Vorgesetzte sicher, dass es sich um das neueste Opfer eines berüchtigten Serienkillers handeln muss. Hole erhält eine letzte Chance, sich zu rehabilitieren. Er soll den Täter endlich zur Strecke bringen, und zwar gemeinsam mit dem einzigen anderen verfügbaren Ermittler – Tom Waaler.
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