Habt ihr schon einen Blick in „War Machine“ geworfen? In dem Actioner muss sich „Reacher“-Star Alan Ritchson in bester „Predator“-Manier gegen eine intergalaktische Bedrohung wehren, die ihm in Form eines Alien-Roboters das Leben schwer macht. Wir können euch den Film zwar nicht direkt empfehlen – in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gibt es vom Autor dieser Zeilen nur 2 von 5 Sternen – wenn ihr aber ein Herz für krachende Action habt und über Militär-Pathos hinwegschauen könnt, ist es durchaus möglich, hier eine gute Zeit vor dem Fernseher zu erleben.
Und tatsächlich haben viele Netflix-Abonent*innen fleißig eingeschaltet. Insgesamt wurde „War Machine“ weltweit bereits 71,4 Millionen Stunden lang geschaut. Bei einer Laufzeit von 109 Minuten entspricht das 39,3 Millionen Aufrufen. Damit ist dem blutigen Kracher von „Expendables 3“-Regisseur Patrick Hughes der zweitbeste Start des laufenden Jahres gelungen. Lediglich der starbesetzte Polizei-Thriller „The RIP“ mit Matt Damon und Ben Affleck konnte mit 41,6 Millionen Views noch mehr Zuschauer*innen vor die Bildschirme locken.
Reicht es für einen Platz in der Netflix-All-Time-Top-10?
Theoretisch könnte es für „War Machine“ nach einem erfolgreichen Start auch für eine Platzierung in den Netflix-Top-10 der meistgeschauten Filme aller Zeiten reicht. Erster Kandidat, den es einzuholen gilt, ist der aktuell zehntplatzierte „Damsel“. Das Fantasy-Abenteuer mit „Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown aus dem Jahr 2024 kam in den ersten Tagen „nur“ auf 35,3 Millionen Views. Aktuell liegt der Sci-Fi-Action-Neustart also davor.
In den ersten 91 Tagen nach Veröffentlichung – dieser Zeitraum ist entscheidend für eine Platzierung in der Netflix Top-10 – konnte „Damsel“ allerdings insgesamt satte 138 Millionen Views sammeln. Der Film blieb dafür sehr stabil über Wochen und wurde weiterhin geschaut. Sollte sich der Sci-Fi-Actioner mit Alan Ritchson ebenfalls über Wochen gut in den Charts halten können, besteht die Möglichkeit, einen All-Time-Top-10-Platz in Angriff zu nehmen. Allerdings halten wir das für unwahrscheinlich: Wir gehen aktuell davon aus, dass „War Machine“ am Ende die Bestenliste verfehlen wird. In den meisten Fällen lässt das Interesse nach dem Start doch zu sehr nach, weil die interessierten Leute zu großen Teilen direkt anschauen und es auch kein Film ist, der nach mehrmaliger Ansicht verlangt. Auch der bereits erwähnte „The RIP“, der noch stärker anlief, verfehlt die All-Time-Top-10 so deutlich.
Sollten die Netflix-Verantwortlichen mit den Zahlen für „War Machine“ zufrieden sein, dann könnte uns in Zukunft noch ein viel größeres Universum erwarten. Regisseur Patrick Hughes und Hauptdarsteller Alan Ritchson haben sich bereits Gedanken gemacht. Mehr dazu erkläre ich euch im folgenden Artikel:
"Das wird der Hammer": "War Machine"-Macher wollen den Netflix-Actioner zu einem gigantischen Universum ausbauen