"Dune 3" spielt 17 (!) Jahre nach Teil 1+2: Das haben die Stars jetzt über die Handlung des Science-Fiction-Epos verraten
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Julius hat ein Faible für Sci-Fi-Filme wie "Dune" und dystopische Serien wie "Black Mirror". Die unendlichen Weiten des Weltalls haben es ihm dabei ebenso angetan wie düstere Zukunftsvisionen oder Reisen durch Zeit und Raum.

Mit „Dune: Part Three“ kommt im Dezember 2026 der große Abschluss der Science-Fiction-Trilogie in die deutschen Kinos. Doch bereits jetzt haben Regisseur Denis Villeneuve und die Stars einige spannende Details zur Handlung des Films verraten...

Der erste Trailer zu „Dune 3“ alias „Dune: Part Three“ ist da – und verspricht einen weiteren bildgewaltigen und epischen Science-Fiction-Blockbuster der Extraklassen. Falls ihr die Vorschau bisher verpasst habt, könnt ihr euch den Trailer über diesem Artikel anschauen. Und wenn ihr ihn schon geschaut habt, fragt ihr euch womöglich, wie genau „Dune 3“ mit den beiden vorherigen „Dune“-Filmen verbunden ist. Auf diese und weitere Fragen gaben Regisseur Denis Villeneuve und seine Stars bei einem Trailer-Launch-Event Antworten.

Das wichtigste vorweg: „Dune 3“ ist natürlich eine direkte Fortsetzung von „Dune“ und „Dune: Part Two, die mit denselben Stars und (größtenteils) von demselben kreativen Team auf die Beine gestellt wurde. Dennoch gibt es dieses Mal einen großen Unterschied: Es gibt einen Zeitsprung von 17 Jahren – und somit sogar einen noch größeren Zeitsprung als in der Buchvorlage. „Dune Messiah“ alias „Der Herr des Wüstenplaneten“ spielt nämlich nur zwölf Jahre nach dem ersten Buch (das die Vorlage für die ersten beiden „Dune“-Filme bildet).

Die Handlung von "Dune 3"

„Es gibt einen Zeitsprung, 17 Jahre, bei dem wir sehen, wie Paul damit umgeht, dass er zu viel Macht hat, und wie er versucht, aus dem Kreis der Gewalt auszubrechen. Und natürlich ist er ein Imperator, der die Zukunft sehen kann, daher ist er quasi unbesiegbar.“ Wie in der Buchvorlage gehe es um einen Komplott gegen Paul, um ihm den Thron zu entreißen. „Es ist eine sehr intensive Geschichte. Aber im Herzen ist es immer noch eine Liebesgeschichte“, so Villeneuve. „Der Herzschlag des Films ist immer noch die Beziehung zwischen Paul und Chani.“

Durch den Zeitsprung erklärt sich auch, dass die am Ende von „Dune: Part Two“ eigentlich auseinandergegangenen Liebenden wieder zusammengefunden haben und dass Paul (Timothée Chalamet) und Chani (Zendaya) nun sogar ein Baby bekommen. Achtung, Spoiler: Die im Trailer genannten Namen Ghanima und Leto kommen beide zum Einsatz, denn Paul und Chani bekommen Zwillinge, die im Verlauf der Handlung zu Jugendlichen heranwachsen und dann von Nakoa-Wolf Momoa und Ida Brooke gespielt werden.

Innerhalb der Handlung von „Dune 3“ vergeht also eine Menge Zeit und dieselben Darsteller*innen müssen teilweise älter erscheinen, als sie wirklich sind. Wie Villeneuve verriet, wird man dafür vor allem auf Make-Up zurückgreifen: „Ich arbeite mit Heike Merker, eine der besten Make-Up-Künstlerinnen der Welt, und wir arbeiten hart daran, diese Figuren […] durch die Zeit reisen zu lassen.“

Die Figuren von "Dune 3"

Der Zeitsprung in „Dune 3“ hat jedoch auch Auswirkungen auf die anderen Figuren: So ist Alia, die von Anya Taylor-Joy gespielte Schwester von Paul, älter als in der Buchvorlage, dürfte aber dennoch eine ähnliche Rolle einnehmen. Der Trailer zeigt sie bereits als eine Art Hohepriesterin und Taylor-Joy verriet bei dem Event, dass Alias „stärkste Gefühle die Liebe und die Hingebung zur ihrem Bruder sind, weil er der einzige ist, der ihr je das Gefühl gegeben hat, einen Sinn zu haben.“

Fremen-Anführer Stilgar hingegen kämpf ähnlich wie Paul mit den Auswirkungen davon, zu lange zu viel Macht zu haben, wie Stilgar-Darsteller Javier Bardem erklärte. Und Robert Pattinson betonte, dass er seine Figur Scytale nicht als klassischen Bösewicht sehe. „Er ist eine ungewöhnliche Figur im Buch, denn wenn man nicht genau sagen kann, auf welcher Seite er steht, macht es das ziemlich interessant […]. Er könnte vielleicht sogar einer von den Guten sein. Wer weiß?“

Darum kehrt Jason Momoa zurück

Eine weitere interessante Figur in „Dune 3“ ist Jason Momoa als Duncan Idaho, der eigentlich im ersten „Dune“ gestorben ist, als er sich für Paul und dessen Mutter opferte, nun aber wie in den Büchern zurückkehrt. Momoa war zwar nicht bei dem Trailer-Event dabei, wollte aber via Videobotschaft selbst wissen, warum er nun zurückkehre. Villeneuves Antwort:

„[Momoa] hat im ersten Film eine wahnsinnig charismatische Figur erschaffen, deren Tod unsere Herzen gebrochen hat. […] Er kommt in genau dem richtigen Moment in der Handlung wieder zurück. Es ist ein sehr, sehr wichtiges Comeback. Paul ringt mit seiner Identität und dass diese starke Atreides-Figur aus der Vergangenheit zurückkehrt, wird einen gewaltigen Einfluss haben. Ich kann sagen, dass er wirklich wieder da ist.“

Achtung, Spoiler: Letzteres stimmt natürlich nicht so ganz, denn wie im Buch dürfte Duncan ein Ghola sein, ein Klon des ursprünglichen Duncan, der wie auch Scytale von den Bene Tleilax erschaffen wurde.

Wie genau all diese Teile zusammengehören, sehen wir dann spätestens am 17. Dezember 2026 in den deutschen Kinos. Und weitere Science-Fiction-Neuigkeiten gibt es hier:

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