Nach seinem Oscar-Sieg: Michael B. Jordan soll 18 Millionen Dollar Gage für das Remake eines 80er-Kult-Hits fordern
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

„Top Gun 2“- und „F1“-Macher Joseph Kosinski arbeitet an einer Kino-Neuauflage von „Miami Vice“. Eigentlich ist Michael B. Jordan Wunschkandidat für eine der Hauptrollen, doch der Vertragsabschluss gestaltet sich nun schwieriger als gedacht.

Warner Bros.

Die Serie „Miami Vice“ gilt bis heute als eines DER Kultphänomene der 1980er-Jahre. Im Mittelpunkt standen zwei verdeckt arbeitende Polizisten des Metro-Dade Police Departments, gespielt von Don Johnson und Philip Michael Thomas. Mit ihrem stilprägenden Look und dem ikonischen Soundtrack wurde die Serie schnell zum popkulturellen Meilenstein.

Wie so oft bei großen Erfolgen war eine Neuauflage früher oder später unausweichlich: 2006 brachte Regisseur Michael Mann eine düstere Kinoadaption mit Jamie Foxx und Colin Farrell auf die Leinwand, die allerdings weder Kritik noch Publikum überzeugen konnte. Nun wird ein weiterer Anlauf gestartet. Dieses Mal ist Michael Mann nicht als Regisseur, sondern als Produzent beteiligt. Und wer jetzt skeptisch ist, sollte einen Blick auf den Namen im Regiestuhl werfen: Joseph Kosinski übernimmt die Inszenierung! Kosinski bewies bereits mit „Top Gun 2: Maverick“ und zuletzt mit „F1 – Der Film“, dass er spektakuläre Action perfekt in Szene setzen kann. Gedreht werden soll bereits in diesem Jahr – doch die Besetzung der Hauptrollen gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Mehr Gage für den Star

Branchenberichte deuten schon länger darauf hin, dass Michael B. Jordan und Austin Butler in die Fußstapfen der Originalstars treten könnten. Laut dem meist gut informierten Insider Jeff Sneider wurde die „Miami Vice“-Neuauflage sogar gezielt um Jordan herum entwickelt.

In seinem Newsletter führte er nun aus, dass ursprünglich auch „Top Gun 2“-Star Glen Powell ganz oben auf der Wunschliste gestanden habe. Doch Butler konnte Jordan offenbar davon überzeugen, dass sie gemeinsam das ideale Duo wären – woraufhin sich das Studio schwer tat, ihm eine Absage zu erteilen. Trotzdem ist Jordans Vertrag noch nicht finalisiert.

Er soll dem Ratschlag seines Agenten gefolgt sein, die Verhandlungen erst nach der Verleihung der Academy Awards fortzusetzen. Nach seinem jüngsten Oscar-Erfolg für den Vampirfilm „Blood & Sinners“ soll er nun eine Gage von rund 18 Millionen Dollar fordern – etwa doppelt so viel wie sein möglicher Co-Star Butler. Ob sich das Studio Universal Pictures darauf einlässt, bleibt abzuwarten.

Fest steht: Die nächste Zeit dürfte entscheidend sein, ob die Neuauflage mit Jordan und Butler tatsächlich Realität wird. Und als wäre das nicht genug Nostalgie, steht auch ein weiteres Kult-Revival an: „Baywatch“ soll ebenfalls neu aufgelegt werden. Wer in Zukunft in die ikonischen Fußstapfen von Pamela Anderson tritt, erfahrt ihr derweil im nachfolgenden Artikel:

Die nächste Nachfolgerin von Pamela Anderson ist gefunden: "You"-Star für "Baywatch"-Neuauflage bestätigt

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