Einer der berühmtesten Sätze in der Geschichte des Kinos: Er wird seit 40 Jahren im Sport verwendet, doch viele wissen nicht, dass er aus einem Film stammt
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: vom obskuren 70er-Jahre-Horrorfilm über Kunstfilme von Chantal Akerman bis hin zum neuesten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Vor 40 Jahren kam ein Fantasy-Klassiker in die Kinos, der zahlreiche Fortsetzungen und eine TV-Serie nach sich zog – vor allem aber einen bestimmten Satz enthält, den garantiert jeder schon einmal gehört hat!

Das Kino ist eine relativ junge Kunstform, und doch gibt es Filme, die unseren Sprachgebrauch nachhaltig geprägt haben – so sehr, dass viele von dem cineastischen Ursprung bestimmter Worte und Redewendungen nicht einmal etwas wissen. War euch beispielsweise bewusst, dass das Wort „Paparazzi“ einer Figur aus Federico Fellinis Klassiker „Das süße Leben“ entlehnt ist?

Ähnlich verhält es sich mit einigen ikonischen Zitaten – so auch jenem, von dem dieser Artikel hier handeln soll und aus einem 80er-Jahre-Kultfilm stammt: „Highlander“. Wenn ihr ein Fan der bis heute unerreichten Mischung aus Schottland-Historie und urbanem Fantasy-Actioner seid, dann wisst ihr natürlich sofort, welchen wahrlich unsterblichen Satz wir meinen. Zu hören ist er direkt am Anfang des Films.

Highlander - Es kann nur einen geben
Highlander - Es kann nur einen geben
Starttermin 28. August 1986 | 1 Std. 51 Min.
Von Russell Mulcahy
Mit Christophe Lambert, Sean Connery, Roxanne Hart
Pressekritiken
4,5
User-Wertung
4,2
Filmstarts
5,0

Denn nach der Eröffnungsszene, in der Russell Nash (Christopher Lambert) in einem Parkhaus auf Iman Fasil (Peter Diamond) trifft, springt der Film abrupt ins Jahr 1536 – das Jahr, in dem Connor MacLeod (der wahre Name von Nash, bevor er als Unsterblicher unter wechselnden Identitäten weiterlebte) in einen Konflikt mit dem Fraser-Clan gerät. Während der Schlacht erscheint ein Ritter in schwerer, dunkler Rüstung und mit einem skelettartigen Helm, der nur den unteren Teil seines Gesichts freilässt.

Er wolle allein gegen MacLeod kämpfen, gibt er seinen Männern zu verstehen. Warum? Dieses Geheimnis bleibt zu diesem Zeitpunkt des Films noch ungelöst. Als die beiden Kämpfer aufeinandertreffen, gerät MacLeod jedenfalls schnell in Schwierigkeiten – und kurz bevor der sich später als der Kurgan entpuppende Krieger dazu ansetzt, seinen Gegner zu enthaupten, spricht er folgende prophetische Botschaft aus: „Es kann nur einen geben!“

Dies ist das allererste Mal, dass wir diese Worte hören, die im weiteren Verlauf der Saga immer wieder auftauchen – so spricht sie etwa auch Connors Mentor Juan Sánchez Villa-Lobos Ramírez (Sean Connery) aus, wenn er ihm erklärt, dass er zu den Unsterblichen gehört und kämpfen muss, „bis nur noch einer übrig ist.“ Auch MacLeod selbst wird diesen Satz sagen – in einem entscheidenden Moment des Films.

Wie wir bereits in einem anderen Artikel festgehalten haben, war „Highlander“ damals an den Kinokassen gar nicht sonderlich erfolgreich – doch nach und nach wurde er zum absoluten Kult-Klassiker. Die Wortfolge „Es kann nur einen geben!“ entwickelte in diesem Zuge ein Eigenleben und ist mittlerweile berühmter als der zugrunde liegende Film selbst. Auch die „Highlander“-Serie mit Adrian Paul trug übrigens zur Verbreitung des Spruches vor allem in Sport- und Wettbewerbskontexten bei …

… der übrigens bald wieder aus den Kino-Lautsprechern ertönt, wenn das sich aktuell in Arbeit befindliche Remake erscheint! Alle Infos dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Darauf haben die Fans jahrelang gewartet: Das erste Bild von Henry Cavill im "Highlander"-Remake ist da!

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.

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