Es ist mittlerweile sieben Jahre her, dass Sheldon-Cooper-Darsteller Jim Parsons bei „The Big Bang Theory“ die Segel strich – und damit das Ende einer der beliebtesten und langlebigsten Sitcoms besiegelte. Ebenso wie Parsons werden auch Johnny Galecki (Leonard Hofstadter), Simon Helberg (Howard Wolowitz) oder Kaley Cuoco (Penny) für uns wohl für immer mit ihren Rollen aus der Hit-Serie verbunden bleiben – obwohl die meisten von ihnen längst andere Projekte verfolgen.
Galecki hat sich zwar mittlerweile aus dem Rampenlicht zurückgezogen, Parsons aber konnte man zwischenzeitlich im Kino (seine Tragikomödie „Spoiler Alarm“ startete 2022) und auf der Broadway-Bühne erleben, während Helberg verschieden Film- und Serienrollen übernahm (u.a. in Rian Johnsons Crime-Serie „Poker Face“). Cuoco feierte vor allem mit den zwei Staffeln der Serie „The Flight Attendant“ große Erfolge. Sie fungierte dabei nicht nur als Hauptdarstellerin, sondern war mit ihrer eigenen Firma auch an der Produktion beteiligt. Für ihre Rolle der Flugbegleiterin Cassie Bowden wurde sie jeweils zwei Mal für den Golden Globe und den Emmy Award nominiert.
Seit dem Ende von „The Flight Attendant“ leiht Cuoco weiterhin der Figur „Harley Quinn“ in der gleichnamigen Animationsserie ihre Stimme, darüber hinaus übernahm sie die Hauptrolle in der Thrillerserie „Based On A True Story“ und wirkte in mehreren Filmen mit, darunter „Role Play“ und „Meet Cute“. Ihre neue Miniserie „Vanished – Vertraust du ihm“ (in der auch der deutsche Superstar Matthias Schweighöfer mitspielt) könnt ihr in der ARD-Mediathek streamen.
Kaley Cuoco über den "The Big Bang Theory"-Dreh: "Natürlich gab es ein bisschen Drama"
Anlässlich der Premiere von „Vanished“ hat sie im Interview mit The Independent auf ihre Karriere zurückgeblickt. Dabei ging es natürlich auch um ihre Zeit bei „The Big Bang Theory“, in der sie mit einer Gage von einer Million Dollar pro Episode zu den bestbezahlten Fernsehschauspielerinnen überhaupt gehörte. Diese Ära war sowohl beruflich als auch persönlich ein äußerst wichtiger Abschnitt in ihrem Leben, an den sie sich noch heute mit spürbarer Zuneigung erinnert. Doch wie sie andeutet, waren dabei nicht alle Momente glücklich:
„Ich habe ständig versucht, die Gruppe zusammenzuhalten, und wir mochten uns alle sehr, aber es waren zwölf Jahre“, so die 40-Jährige. „Es gab Höhen und Tiefen. Ich habe viel Verständnis gezeigt und dachte, ich hätte mein Bestes getan. […] Es war eine Explosion von Geld und Ruhm und wurde zu etwas viel Größerem, als irgendjemand von uns hätte erwarten können. Natürlich gab es deshalb auch ein bisschen Drama.“
Insgesamt empfindet sie aber Dankbarkeit für die Erfahrung: „Es war eine Offenbarung“, schwärmt Cuoco. „Ein ganz besonderer Moment, den die Menschen bis heute lieben – und hoffentlich für immer lieben werden. Ich habe durch ‚The Big Bang Theory‘ unglaublich viel gelernt: als Schauspielerin, als Mensch und als Unternehmerin.“
Aber kommen wir lieber wieder auf das erwähnte „bisschen Drama“ zurück – das gab es nämlich u.a. auch zwischen Cuoco und ihrem Co-Star Johnny Galecki, wie ihr im folgenden Artikel nachlesen könnt:
"Ich bin nicht nur ein Stück Fleisch": Johnny Galecki wies Kaley Cuoco hinter den Kulissen von "The Big Bang Theory" zurückEin ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.