Wenn die Vereinigten Staaten von Amerika jemals sowas wie „Royals“ hatten, dann waren es die Kennedys. Kein Wunder also, dass es schon zahlreiche Bücher, Filme und Serien über die Mitglieder dieses berühmten Haushalts gab – und nun kommt mit der Netflix-Serie „Kennedy“ eine weitere Erzählung dazu. Gedreht wird die achtteilige erste Staffel derzeit in London.
Und das erste Bild zeigt uns nun das große Oberhaupt des Clans, gespielt von einem Marvel-Star und zweifach oscarnominierten Schauspieler: Michael Fassbender schlüpft für „Kennedy“ in die Rolle des Joe Kennedy, Sr. Fassbender konnte sich für seine Rollen in „Steve Jobs“ und „12 Years A Slave“ über Nominierungen für den Goldjungen freuen, ist einem Mainstream-Publikum außerdem als Marvel-Figur Magneto aus den „X-Men“-Filmen bekannt. In der Historien-Serie „Kennedy“ legt er nun Anzug und Ansteckblume statt Superheldenanzug an.
Netflix
An der Seite von Fassbender als Familienpatriarch Joseph Patrick Kennedy wird Laura Donnelly („The Nevers“) Joes Ehefrau Rose Kennedy spielen. Als zwei ihrer neun (!) Kinder werden Nick Robinson („The Abandons“, „Damsel“) und Newcomer Joshuah Melnick zu sehen sein. Robinson spielt den ältesten Sohn des Paares, Joe Kennedy Jr., Melnick wird als junger John Fitzgerald Kennedy alias JFK zu sehen sein.
"Kennedy" findet Darsteller für Roosevelt, Churchill und Co.
Doch das Casting war bis dato noch nicht abgeschlossen und so wurden nun noch einige weitere Darsteller*innen bekannt, die zu Beginn der Produktion zu „Kennedy“ gestoßen sind – und einige davon werden weltberühmte Persönlichkeiten verkörpern.
Wie Variety berichtet, übernimmt Albert Welling („Succession“) die Rolle des britischen Premierministers Winston Churchill. Toby Huss („Weapons“) wird als US-Präsident Franklin D. Roosevelt zu sehen sein, während Eddie Marsan („Ray Donovan“) den FBI-Direktor J. Edgar Hoover spielt. Als Flug-Pionier Charles Lindbergh wird Wyatt Russell („Monarchs“) zu sehen sein und in die Rolle eines weiteren britischen Premiers, nämlich Neville Chamberlain, schlüpft Robin Soans („The Queen“).
Dass verschiedene Premierminister in der Serie auftreten werden (sie werden natürlich nicht zu allen Zeitpunkten der Serie in dieser Funktion sein), zeigt auch schon, dass sie über die (geplanten) Staffeln hinweg eine ganze Reihe von Jahren abdecken soll – ähnlich wie schon „The Crown“. In „Kennedy“ soll die Geschichte der titelgebenden Familie von 1917 bis 1956 erzählt werden – entsprechend dem Titel der Sachbuch-Vorlage, „JFK: Coming Of Age In The American Century, 1917-1956“ von Fredrik Logevall.
Hauptverantwortlich als Showrunner und Ausführender Produzent ist Sam Shaw („Manhattan“, „Masters Of Sex“), während alle Episoden der ersten Staffel von dem dänischen Regisseur Thomas Vinterberg (Oscar-Nominierung für „Der Rausch“) inszeniert werden, der ebenfalls als Produzent beteiligt ist. Noch ist nicht bekannt, wann die Serie startet, aber es dürfte Ende 2026 oder Anfang 2027 so weit sein.
Übrigens: Nicht alle Serien laufen kostenpflichtig in Streaming-Abos von Anbietern wie Netflix, Disney+ und so. Manche kann man auch kostenlos in den Mediatheken schauen – so zum Beispiel eine von Jules Verne inspirierte Abenteuer-Serie, die gerade in Deutschland an den Start gegangen ist:
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