In „Once Upon A Time... In Hollywood” schlugen sich Western-Serienheld Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein Stuntdouble Cliff Booth (Brad Pitt) durch die wildesten Situationen – und wurden vom Publikum und der Kritik dafür gefeiert. In der FILMSTARTS-Kritik hat der Quentin-Tarantino-Film mit der Bestwertung von 5 Sternen Meisterwerk-Status erlangt. Und an den Kinokassen kamen weltweit immerhin etwas mehr als 377 Millionen US-Dollar zusammen, bei einem kolportierten Budget von 90 Millionen. Die Netflix-Fortsetzung „The Continuing Adventures Of Cliff Booth” dagegen hat ein ganz anderes Preisschild…
Rund 200 Millionen Dollar Budget soll der Streamingdienst dem Sequel, für das Brad Pitt zurückkehrt, Leonardo DiCaprio jedoch nicht, spendiert haben. Das hat Quentin Tarantino bestätigt, der diesmal aber nicht Regie führen, sondern nur für das Drehbuch verantwortlich zeichnet – für die Inszenierung ist derweil Star-Filmemacher David Fincher („Fight Club“, „The Social Network“) verantwortlich. Und jetzt hat ein Hollywood-Kenner verraten, welche Posten vor allem zu den hohen Kosten des Films beitragen sollen.
"The Continuing Adventures Of Cliff Booth" hat teures Personal!
Im Puck Newsletter hat der bestens vernetzte Brancheninsider Matt Belloni ein wenig Licht auf die Top-Gehälter bei „The Continuing Adventures Of Cliff Booth“ geworfen, die ihm von mehreren Quellen zugetragen wurden. So soll Brad Pitt für seine Doppelfunktion aus Hauptdarsteller und Produzent des Films satte 40 Millionen US-Dollar einstreichen.
Und auch die Kreativköpfe Tarantino und Fincher können sich über dicke Gehaltsschecks für die „Once Upon a Time“-Fortsetzung freuen. Laut Matt Belloni werde Quentin Tarantino als Produzent und Drehbuchautor des Films mit mehr als 20 Millionen Dollar entlohnt. Für diese Summe darf genau ein Film basierend auf seinem Skript gemacht werden – alle darüber hinausgehenden Rechte an seiner Vorlage behält Tarantino. Ein übliches Vorgehen bei dem Filmemacher.
David Fincher im 20-Millionen-Club
Und für die Regiearbeit von David Fincher sollen ebenfalls 20 Milliionen Dollar auf dessen Konto landen. Damit ist Fincher in der illustren Gesellschaft des 20-Millionen-Clubs angekommen, dem nicht viele Regisseure angehören. Zuletzt durfte sich der Shootingstar Zach Cregger über einen solchen Zahltag freuen, dem angeblich 20 Millionen Dollar für seinen anstehenden „Resident Evil“ gezahlt wurden. Der erste mit einem solch gigantischen Salär im Regiefach war übrigens Peter Jackson, der 2005 für „King Kong“ ebenfalls 20 Millionen bekam – plus 20 Prozent Gewinnbeteiligung.
Da scheinen die drei Millionen US-Dollar, die man angeblich Leonardo DiCaprio für einen Cameo in „The Continuing Adventures Of Cliff Booth“ anbot, fast schon wie Peanuts – er hätte sie aber wohlgemerkt für einen Miniauftritt erhalten. Den er trotzdem ablehnte.
„The Continuing Adventures Of Cliff Booth” über die neuen Abenteuer von Stuntman Booth wird im Laufe des Jahres 2026 auf Netflix erscheinen. Kürzlich machte ein Gerücht die Runde, dass es im August so weit sein könnte – offiziell angekündigt wurde ein Starttermin jedoch noch nicht. Dafür gibt es aber schon einen Trailer, den ihr euch hier ansehen könnt: