Mit insgesamt zwölf Staffeln war „The Big Bang Theory“ nicht nur eine der beliebtesten, sondern auch langlebigsten Sitcoms aller Zeiten. Die Serie rund um Sheldon Cooper (Jim Parsons), Leonard Hofstadter (Johnny Galecki), Penny (Kaley Cuoco) & Co. brachte wissenschaftliche Themen in den Mainstream, machte das Nerdtum salonfähig und entwickelte sich damit zu einem globalen Popkultur-Phänomen.
Ein zentraler Bestandteil der Serie waren dabei Running Gags, die sich quer durch alle 279 Episoden zogen. Ob Sheldons obsessives dreifaches Klopfen an Pennys Tür, das ikonische „Bazinga!“ oder das ewige Rätsel um Howards (Simon Helberg) Mutter – viele dieser wiederkehrenden Witze wurden zu Markenzeichen der Serie und trugen maßgeblich zu ihrem Wiedererkennungswert bei.
Ein anderer Running Gag drehte sich um den von Kunal Nayyar gespielten Raj Koothrappali – oder genauer gesagt um seine notorische Unsicherheit im Umgang mit Frauen, die immer wieder mit seiner Vorliebe für romantische Komödien kontrastiert wurde, insbesondere solche mit Sandra Bullock („Während du schliefst“).
Regelmäßig wurde seine Schwärmerei für die Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin („Blind Side“) thematisiert, was bei vielen Fans die Erwartung weckte, dass es irgendwann zu einem Aufeinandertreffen kommen könnte – schließlich waren Gastauftritte von so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie Stephen Hawking oder Stan Lee in „The Big Bang Theory“ keine Seltenheit.
Ein Auftritt von Sandra Bullock war fürs Finale geplant
Tatsächlich war genau das für das große Finale der Serie geplant: In der letzten Episode sollte Raj bei der Nobelpreisverleihung von Sheldon und Amy (Mayim Bialik) auf Sandra Bullock treffen. Doch aus diesem Plan wurde nichts. Aufgrund von Terminproblemen musste der „Speed“-Star den Auftritt absagen. Stattdessen übernahm Sarah Michelle Gellar („Buffy“) die Rolle der prominenten Sitznachbarin.
CBS
Für Produzent Steve Molaro war das im Nachhinein sogar die bessere Entscheidung. In einem Interview erklärte er (via FandomWire): „Ich bin froh, dass wir diesen Weg nicht gegangen sind. Es hat eine gewisse traurige Ironie, dass ausgerechnet er am Ende allein bleibt, obwohl seine Figur sich wohl am meisten nach Liebe gesehnt hat. Vielleicht wollte er es so sehr, dass es ihm die Suche sogar erschwert hat. Aber ich finde nicht, dass es irgendetwas Beschämendes daran gibt, Single zu sein. So fühlte es sich einfach realistischer und als der schönere Abschluss an.“
Wenn ihr wissen wollt, wie sich Cuoco an die „The Big Bang Theory“-Zeit zurückerinnert, dann lest direkt im nachfolgenden Artikel weiter:
Kaley Cuoco über "The Big Bang Theory": "Ich habe ständig versucht, die Gruppe zusammenzuhalten, und wir mochten uns alle sehr – aber es waren 12 Jahre"FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.