Als Mischung aus „Don’t Breathe“ und „1917“ wird „Play Dead“ mit „Hamnet“-Shootingstar Noah Jupe und Matthias Schweighöfer in den Hauptrollen beschrieben. Regisseur Jaume Collet-Serra („Non-Stop“, „Unknown Identity“) soll die Hochspannung des Horrorfilms, in dem eine Diebesbande ums Überleben kämpft, also mit der Intensität des Kriegsfilms von Sam Mendes kombinieren. Kein Wunder, dass Netflix daran großes Interesse zeigt – wobei ein Hauptgrund auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Collet-Serra sein dürfte.
Ende 2024 legte der Filmemacher mit „Carry-On“ schließlich einen Netflix-Über-Hit hin. Der Thriller avancierte nicht nur zum Streaming-Highlight der Weihnachtsaison, sondern ist nach Ausnahmephänomen „KPop Demon Hunters“ und dem Superstar-Treffen „Red Notice“ der drittmeistgeschaute Film der Netflix-Geschichte.
Es war deswegen schon überraschend, dass Collet-Serra nicht direkt wieder mit Netflix arbeitete. „Play Dead“ wurde stattdessen erst einmal durch einen Zusammenschluss mehrerer Produktionsfirmen, darunter Sam Raimis eigentlich auf reinen Horror spezialisierter Schmiede Ghost House Pictures, auf eigenes Risiko umgesetzt. Erst nach Fertigstellung wurde das Projekt zum Kauf angeboten. Jetzt hat Netflix laut einem Bericht des Branchenmagazins Deadline zugeschlagen, wobei nichts über die Kaufsumme bekannt ist. Man darf aber davon ausgehen, dass es sich für die Finanziers ausgezahlt hat.
Darum geht es in "Play Dead"
Das Survival-Thriller-Drama spielt in den finalen Tagen des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht ein junger Soldat (Noah Jupe), der völlig unter Schock steht, als seine komplette Einheit vor seinen Augen bei einem tödlichen Hinterhalt ausgelöscht wird. Nur er ist wie ein Wunder noch am Leben. Doch damit das auch so bleibt, hat er nur eine Chance: Er muss sich die gesamte Nacht über tot stellen, während ein ganzes feindliches Bataillon von Nazi-Soldaten vor Ort ist.
Da „Play Dead“ bereits komplett abgedreht ist, könnte der Film schon sehr zeitnah zu Netflix kommen. Eine offizielle Ankündigung steht aber noch aus und so ist unbekannt, was für Pläne der Streamingdienst für die Marketingkampagne und die genaue Auswertung des Films hat.
Bald noch mehr von Collet-Serra bei Netflix
Bekannt ist dagegen, dass sich die Zusammenarbeit von Collet-Serra und Netflix auch darüber hinaus fortsetzt. Wurde „Play Dead“ noch unabhängig entwickelt, hat der spanische Filmemacher mittlerweile eine mehrjährige Übereinkunft mit Netflix geschlossen, um seine nächsten Filme direkt für den Streamingdienst zu realisieren. Mit dem Erotik-Thriller „An Innocent Girl“ sowie dem Actionfilm „The Cage“ sind bereits zwei Titel in Planung.
Inszeniert hat Collet-Serra zudem bereits 2024 einen Reboot des Stallone-Klassikers „Cliffhanger“. Nach Verzögerungen aufgrund diverser Rechtsstreitigkeiten hinter den Kulissen soll der neue „Cliffhanger“ im September 2026 jetzt endlich in die Kinos kommen – auch wenn es dazu weiterhin Fragezeichen gibt. Mehr zu den Problemen gibt es im folgenden Artikel:
Reboot zum 90er-Action-Kult "Cliffhanger" mit Sylvester Stallone: Darum ist der Kinostart jetzt in GefahrFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.