Reboot zum 90er-Action-Kult mit Sylvester Stallone: Darum ist der Kinostart jetzt in Gefahr
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.

Ob der für den Spätsommer 2026 angesetzte Starttermin der „Cliffhanger“-Neuauflage mit Pierce Brosnan und Lily James gehalten werden kann, ist aktuell offen. Der Grund: Das liebe Geld, das auch schon im Vorfeld für Ärger bei dem Projekt sorgte.

StudioCanal

Fans von 90er-Jahre-Actionfilmen ließen die Korken knallen, als ein neues „Cliffhanger“-Abenteuer angekündigt wurde, damals noch mit einer Rückkehr von Kult-Mime Sylvester Stallone. Inzwischen hat sich hinter den Kulissen so einiges getan. Stallone ist nicht mehr als Hauptdarsteller beim neuen Bergsteiger-Actioner dabei, stattdessen ging die zentrale Rolle an Ex-James-Bond Pierce Brosnan über, dem als weitere Stars Lily James („Baby Driver“) und der deutsche Schauspieler Franz Rogowski („In den Gängen“) zur Seite gestellt wurden.

Unter der Regie von „Non-Stop“-Macher Jaume Collet-Serra wurde der Reboot des 90er-Jahre-Klassikers „Cliffhanger - Nur die Starken überleben“ schließlich auch gedreht, als Kinostarttermin wurde für die USA der 28. August 2026 festgesetzt. In Deutschland soll der neue „Cliffhanger“ am 3. September 2026 ins Kino kommen. So weit, so gut. Doch nun wirft ein neuer Bericht des Branchenmagazins Variety einen Schatten auf das Projekt. Probleme bei der US-Veröffentlichung machen nämlich wohl finanzielle Nöte des noch recht jungen Indie-Filmverleihs Row K.

Wird der Kinostart von "Cliffhanger" verschoben?

Laut der Quellen von Variety stecke Row K Entertainment in einer ernsten finanziellen Krise, könne Rechnungen nicht bezahlen. Dadurch gerieten Projekte ins Stocken, der Firma drohen Rechtsstreitigkeiten. Betroffen ist laut Variety zum Beispiel auch Maude Apatows Regie-Debüt „Poetic License“, dessen US-Veröffentlichung kurzfristig von Mai auf September 2026 verschoben wurde. Und auch der Kinostart der heiß erwarteten „Cliffhanger“-Neuauflage in Nordamerika ist jetzt erst einmal ungewiss. Laut Variety habe Row K den Kauf-Deal mit Creative Artists Agency nicht einmal offiziell finalisiert – nun könnte ein anderer Verleih zuschlagen.

Für den August war ein Kinostart von „Cliffhanger“ auf 3.000 Leinwänden in den USA vorgesehen. Wie sich die Probleme rund um die US-Premiere auf die internationale Veröffentlichung des Actioners auswirken, bleibt abzuwarten. Einen Rechtsstreit und angebliche finanzielle Schwierigkeiten gab es auch schon zuvor beim neuen „Cliffhanger“ – weswegen Sylvester Stallone letztendlich ausgestiegen sein soll. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Sylvester Stallone sollte in "Cliffhanger 2" die Hauptrolle spielen – und deswegen wird jetzt sogar vor Gericht gestritten

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