Das Konzept ist immer wieder ähnlich: Jason Statham spielt einen Typen mit mysteriöser Vergangenheit als Killermaschine. Der muss sich plötzlich auf die alten Fähigkeiten besinnen, um irgendwelche Schergen zu besiegen, weil er jemanden beschützen oder rächen oder sonst eine Ungerechtigkeit gerade rücken muss. Das ist quasi die Story mehrerer Filme des „The Transporter“-Stars in den vergangenen Jahren – wie zuletzt auch „Shelter“. Die besten Titel in dieser jüngeren Riege von Haudrauf-Action-Hits sind nach unserer Meinung mit jeweils 3,5 Sternen in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik „The Beekeeper“ und „A Working Man“. Beide wurden von David Ayer inszeniert – und genau mit dem arbeitet Statham jetzt erneut zusammen.
„John Doe“ heißt die dritte Zusammenarbeit von Jason Statham und David Ayer. Das Drehbuch stammt dabei von Zak Penn, der einst mit der Idee zu „Last Action Hero“ in Hollywood aufschlug. Seitdem hat er die Drehbücher zu Filmen wie „X-Men 2“, „Marvel's The Avengers“, „Ready Player One“ und zuletzt „Free Guy“ geschrieben. Penn ist also jemand mit reichlich Blockbuster-Erfahrung. Bekannt ist aber auch seine Liebe für Action-Streifen alter Schule – und genau die scheint er jetzt in ein Drehbuch übertragen zu haben.
Jason Statham als Mann ohne Namen: Darum geht es in "John Doe"
Jason Statham spielt dieses Mal einen Mann, der sich an nichts mehr erinnern kann. Er weiß nicht einmal, wie er heißt und wo er herkommt. Er hat nur eine einzige Erinnerung: Er hat ständig das Gesicht einer Frau namens Eliza vor Augen.
Während ihm nach und nach Bruchstücke aus seiner Vergangenheit einfallen, muss er realisieren, dass er für eine Mission ausgebildet wurde. Und weil er die nicht ausgeführt hat, wird er jetzt von den Leuten gejagt, die ihn einst losschickten. Während seine Feinde ihn in die Enge treiben, muss der Namenlose sich entscheiden, wie es in der via Deadline mit der Projektankündigung geteilten Synopsis heißt: „Bringt er zu Ende, was er begonnen hat ... oder beschützt er das Einzige, das ihn sich noch menschlich fühlen lässt: die Liebe?“
„John Doe“ soll ab September 2026 gedreht werden, könnte also 2027 oder 2028 erscheinen. Bereits vorher wird es reichlich mehr Statham-Action geben. „Mutiny“ startet am 27. August 2026, „The Beekeeper 2“ folgt am 14. Januar 2027. Beide gehören in die Reihe der Ein-Mann-Armee-Filme. Etwas anders dürfte dagegen „Viva La Madness“ werden, der noch keinen Starttermin hat und Statham wieder mit Guy Ritchie vereint. Die Romanverfilmung soll an frühere Zusammenarbeiten des Duos in Kult-Gangstertiteln wie „Bube, Dame, König, grAS“ sowie „Snatch - Schweine und Diamanten“ erinnern.
Zu „Mutiny“ gibt es bereits einen Trailer, den wir zum Abschluss dieses Artikels für euch haben:
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