Henry Cavill mauserte sich in den vergangenen Jahren zu einem der großen Publikumslieblinge Hollywoods. Er begeisterte als Mann aus Stahl im Kino-Universum von Comic-Schmiede DC sowie als Hexer Geralt im Netflix-Hit „The Witcher“, landete nach „Codename U.N.C.L.E.“ ganz oben auf der Liste vieler, die ihn sich als Daniel Craigs 007-Nachfolger wünschten und ist obendrein auch noch ein bekennender Nerd – der auch noch an der Kult-Spiel-Adaption „Warhammer 40.000“ arbeitet. Ja, Henry Cavill kann man eigentlich nur lieben.
Was aber selbst viele seiner Fans nicht wissen: Fünf Jahre nach Zack Snyders Fantasy-Kulthit „300“ schlüpfte er in dem opulenten „Krieg der Götter“ gewissermaßen in die Fußstapfen von Gerard Butlers Leonidas und stürzte sich in ein stylisches, bildgewaltiges Zeitlupen-Gemetzel, das sich mit eindrucksvollen visuellen Schauwerten ins Gedächtnis brennt. Ihr kennt den Fantasy-Actioner noch gar nicht? Mit eurem Abonnement könnt ihr den Film aktuell ganz ohne Zusatzkosten bei Amazon Prime Video nachholen, allerdings nicht mehr lange. „Krieg der Götter“ ist nur noch bis 2. Mai 2026 im Prime-Video-Abo inklusive. Danach müssen alle für den Stream zum Geldbeutel greifen.
Alternativ gibt es den Film auch auf DVD und Blu-ray* – sowie für Fans dreidimensionaler Filmabenteuer exklusiv auf Scheibe auch in 3D. Bevor ihr euch die 3D-Version aber überstürzt bestellt, checkt vorab zur Sicherheit, ob euer Fernseher oder Beamer sowie Blu-ray-Player auch 3D-fähig ist.
"Krieg der Götter": Ein visueller Rausch
Der gnadenlose König Hyperion (Mickey Rourke) hinterlässt auf seinem Feldzug durch Griechenland eine Spur der Verwüstung. Denn ihm ist jedes Mittel recht, um den sagenumwobenen Bogen zu finden, mit dessen Hilfe er die verbannten Titanen aus dem Tartarus befreien, sich an den Göttern des Olymps rächen und die Menschen in den Abgrund stürzen will.
Da ein altes Gesetz besagt, dass sich die Götter nicht in die Angelegenheiten der Menschen einmischen dürfen, soll der sterbliche Krieger Theseus (Cavill) in Zeus' (Luke Evans) Auftrag in den Kampf gegen Hyperion ziehen. Mit der Priesterin Phaedra (Freida Pinto) und seiner Gefolgschaft im Rücken, zieht er schließlich in den Krieg...
Man erkennt die Filme von Tarsem Singh bereits auf den ersten Blick: symmetrische Formen, aufwändige Masken und jede Menge Zeitlupeneinstellungen sorgen für Bilder, in denen man sich nur zu gerne verliert. Wenn in der Schlacht zwischen Göttern und Titanen Körper in Super-Slow-Motion zermatscht, zerschmettert und zerrissen werden, werden Action-Fans und Gorehounds gleichermaßen bedient – den Bildern wohnt zugleich aber auch eine gewisse Poesie inne, mit der 2006 auch Singhs malerische Kindheitsphantasie „The Fall“ auf Begeisterung stieß.
Mit seiner visuellen Kraft „berauscht“ einen „Krieg der Götter“ regelrecht, wie FILMSTARTS-Chefkritiker Christoph Petersen auch in unserer offiziellen Kritik zum Film feststellt. Wer inmitten dieses Spektakels aber hofft, auch mit der einen oder anderen Figur mitzufühlen, dürfte eher enttäuscht werden. So gab es von uns am Ende auch „nur“ (immer noch überdurchschnittliche) 3 von 5 möglichen Sternen und ein Fazit, in dem die Stärken des Films ebenso klar werden wie seine Schwächen: „Tarsem Singhs opulent-blutiger Bilderbogen begeistert durch bedingungslosen Stilwillen, aber seine Figuren lassen einen merkwürdig kalt.“
Fantasy-Fans dürfen sich übrigens schon bald über ein weiteres potentielles Highlight mit Henry Cavill freuen. Die neuesten Infos zum „Highlander“-Remake bekommt ihr im folgenden Artikel:
Muskeln wie bei "Gladiator": Russell Crowe zeigt beeindruckende Verwandlung für "Highlander" mit Henry CavillFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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