Viele Filme und Serien gibt es heutzutage nur bei jeweils einem einzigen Streamingdienst – nämlich in der Regel dem, dessen Studio hinter den Produktionen steht. Doch oft genug werden Inhalte auch an andere Anbieter lizenziert. Und so kommt es, dass ihr in Deutschland die preisgekrönte Serie „The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ bisher bei MagentaTV, bei Amazon Prime Video und seit kurzem auch bei Disney+ schauen konntet – jetzt aber auch bei Netflix!
Seit dem heutigen 6. Mai 2026 gibt es alle sechs Staffeln der bereits abgeschlossenen Dystopie-Serie „The Handmaid’s Tale“ im Abo von Netflix. Damit können sich jetzt auch endlich all diejenigen ein Bild von der Serie machen, die Netflix als einzigen Streamingdienst abonniert haben – was nicht wenige sein dürften, immerhin gilt der Streamer mit dem roten N immer noch als der große Platzhirsch unter allen Plattformen.
Wer nach „The Handmaid’s Tale“ allerdings weiterschauen und erfahren will, wie es in der Sequel-Serie „The Testaments: Die Zeuginnen“ weitergeht, muss dann doch wieder den Anbieter wechseln: Die erste Staffel von „Die Zeuginnen“, wie auch „The Handmaid’s Tale“ auf einer Romanvorlage von Margaret Atwood basierend, ist am 8. April 2026 auf Disney+ gestartet – wo ebenso alle sechs Staffeln von „The Handmaid’s Tale“ verfügbar sind.
Die Folgen der zehnteiligen Season mit „One Battle After Another“-Entdeckung Chase Infiniti in der Hauptrolle werden wöchentlich veröffentlicht, nachdem es zum Auftakt drei Episoden auf einen Schlag gab. Das Finale feiert somit am 27. Mai Premiere – wer die Staffel bingen will, sollte also bis zu diesem Termin warten.
"The Handmaid’s Tale" jetzt auch bei Netflix: Starker Start, schwacher Abgang
„The Handmaid’s Tale“ erzählt die Geschichte eines Putsches in den USA, aus dem der patriarchalisch geprägte Staat Gilead hervorgeht, eine totalitäre, theokratische Diktatur, in der (nicht nur) Frauen unterdrückt werden. Den wenigen noch fruchtbaren Frauen in dieser dystopischen Zukunft wird die Rolle einer „Magd“ zugewiesen, also einer Sklavin, die für die herrschende Klasse Kinder gebären soll. Zu diesen Frauen zählt auch June Osborne (Elisabeth Moss), die von ihrem Mann und ihrer Tochter getrennt wird und im Haushalt von Commander Fred Waterford (Joseph Fiennes) zur Handmaid wird – bis sie sich schließlich eines Tages auflehnt.
„The Handmaid’s Tale“ gehört mit ihrer schockierenden Prämisse zu den aufwühlendsten Serien der vergangenen Jahre, und gerade mit ihren ersten Staffeln auch zu den besten – davon zeugen ein Metascore auf der Kritiken-Sammelseite Metacritic von 80/100 Punkten und die Auszeichnung mit renommierten Preisen wie dem Emmy und dem Golden Globe.
Leider kann die Serie, die nach Staffel 1 bereits die Buchvorlage von Margaret Atwood auserzählt hat, die Qualität im Verlauf aller sechs Staffeln nicht halten – „The Handmaid’s Tale“ nicht auf eine solche Laufzeit auszuwalzen und dadurch repetitiv zu werden, hätte der Serie nach Meinung der Autorin dieses Artikels gut getan. Warum „The Handmaid’s Tale“ trotzdem ein Muss für alle Fans düsterer Sci-Fi-Unterhaltung ist, erfahrt ihr im folgenden Streaming-Tipp unserer Autorin Maria Jimenez. Lasst euch nicht von „Amazon Prime Video“ in der Überschrift irritieren – die Serie gibt es wie gesagt ab heute auch auf Netflix!
Streaming-Tipp: Dieses Science-Fiction-Highlight auf Amazon Prime Video ist ein Muss für alle SerienfansFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
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