Zwei Spielfilme hat die australische Regisseurin Jennifer Kent bislang in ihrer Vita stehen – doch diese Filme haben es in sich: Kent feierte ihren Durchbruch nämlich 2014 mit dem Horrorfilm „Der Babadook“, der nicht nur starke Kritiken bekam (u.a. 3,5 Sterne von FILMSTARTS), sondern von „Der Exorzist“-Macher William Friedkin auch als der furchteinflößendste Film, den er je gesehen habe, bezeichnet wurde. Und Kents zweiter Film, das Historien-Rache-Drama „The Nightingale“ von 2018, bekam teils sogar noch bessere Wertungen (4 Sterne von FILMSTARTS). Man kann also getrost neugierig auf Kents neuen Film „The Girl Who Was Plugged In“ sein.
Dieser wurde nun im Rahmen des in Cannes stattfindenden Filmmarkts enthüllt. „The Girl Who Was Plugged In“ stellt dabei ein weiteres Mal einen Genre-Wechsel für die Regisseurin dar, denn hier widmet sich Jennifer Kent erstmals einem Science-Fiction-Film. Auch das Drehbuch stammt aus der Feder der australischen Filmemacherin und basiert auf der gleichnamigen Novelle von James Tiptree, Jr. (ein Pseudonym, hinter dem eigentlich die Autorin Alice Bradley Sheldon steckt).
Das ist "The Girl Who Was Plugged In"
Die Vorlage für „The Girl Who Was Plugged In“ stammt aus dem Jahr 1974. Doch wenn man sich die Inhaltsangabe anschaut, wird deutlich, dass sich die Erzählung 50 Jahre später als geradezu prophetisch herausgestellt hat und somit zum genau richtigen Zeitpunkt adaptiert wird:
„The Girl Who Was Plugged In“ handelt nämlich von einer jungen Frau namens Philadelphia Burke oder P. Burke, die in der Vorlage an Morbus Cushing leidet und sich deswegen in einer dystopischen Zukunft von der Gesellschaft ausgestoßen fühlt.
Nach einem Selbstmordversuch wird sie von einem mächtigen Konzern ausgewählt, um ein wunderschönes künstlich erschaffenes Wesen namens Delphi fernzusteuern. Als Delphi soll sie die Massen beeinflussen und Produkte verkaufen – also quasi eine Influencerin sein, wie man heute sagen würde. Doch mit Delphis steigender Bekanntheit droht sich Philadelphia in der Kunstfigur zu verlieren...
Wie das US-Branchenmagazin Deadline berichtet, wird Sophie Thatcher die beiden (!) Hauptrollen in „The Girl Who Was Plugged In“ übernehmen. Sie wird also aller Voraussicht nach sowohl Philadelphia als auch Delphi spielen. Thatcher gehört zu den gefragtesten jungen Stars in Hollywood und war unter anderem in „Yellowjackets“, „Star Wars: The Book Of Boba Fett“, „The Boogeyman“ und „Heretic“ zu sehen. Zuletzt spielte sie in dem Science-Fiction-Thriller „Companion“ (siehe Titelbild dieses Artikels) eine nicht ganz unähnliche Rolle.
„The Girl Who Was Plugged In“ soll ab November 2026 in Australien gedreht werden. Damit könnte der Film dann im zweiten Halbjahr 2027 erscheinen. Und um einen anderen vielversprechenden Science-Fiction-Film geht es in diesem Artikel:
Noch vor "Die Mumie 4": Oscar-Preisträger Brendan Fraser fliegt in neuem Sci-Fi-Thriller zum MarsFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.