"Sin City"-Macher greift mit 7 (!) neuen Actionfilmen voll an – darunter eine Reunion, auf die Fans seit über 10 Jahren warten
Björn Becher
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

Robert Rodriguez, der Regisseur hinter u. a. „From Dusk Till Dawn“, „Sin City“ und „Alita: Battle Angel“, plant einen Action-Großangriff und macht jetzt ernst. Wir dürfen uns auf einen ganzen Schwung neuer Filme freuen.

Dimension Films

2025 kündigte Robert Rodriguez an, ein neues Actionlabel an den Start zu bringen. Bei der Gründung von Brass Knuckle Films konnten sich sogar Fans beteiligen und selbst kleinste Summen investieren, die später zu Profiten werden können, wenn die Filme erfolgreich sind. Am Rande der Filmfestspiele von Cannes stellt Rodriguez jetzt die ersten Projekte vor – und macht dabei deutlich, dass das Unterfangen noch größer ist als ursprünglich angekündigt.

Im vergangenen Jahr war so noch von vier Filmen die Rede, von denen Rodriguez mindestens einen selbst inszenieren wird. Jetzt sind es schon sieben und der „El Mariachi“-Macher führt bei mindestens drei davon persönlich Regie. Wahrscheinlich werden alle Filme in den eigenen Studios von Rodriguez in Texas gedreht.

Den Auftakt macht "Incógnito" – mit Jessica Alba

Auf dem Filmmarkt in Cannes sollen laut Screen Daily jetzt die Verwertungsrechte für die kommenden Titel angeboten werden, wobei Rodriguez hofft, dass sich vor allem Kinoverleiher interessieren, obgleich er aber auch einer Zusammenarbeit mit Streamingdiensten offen gegenüber steht.

Das spannendste, weil konkreteste Projekt ist sicher Incógnito“. Ab Herbst 2026 sollen die Dreharbeiten beginnen, Rodriguez wird selbst Regie führen. Vor der Kamera stehen Jessica Alba und Michael Peña, mit denen der Filmemacher auch gemeinsam die Story ersonnen hat. Damit kommt es endlich zu einer von Fans schon lange ersehnten erneuten Zusammenarbeit von Rodriguez und Alba. Beide arbeiteten zuletzt 2014 an „Sin City 2: A Dame To Kill“ gemeinsam.

Im Mittelpunkt des mit 45 Millionen Dollar budgetierten Actionfilms stehen die Geschwister Lena und Frank Aguila, die ein geheimes Familiengeschäft betreiben.

Noch mehr Action – das plant Brass Knuckle Films

Auch einige weitere Projekte wurden bereits angekündigt und sollen in Cannes möglichen Kaufinteressenten von Rodriguez persönlich präsentiert werden. Größere Details gibt es aber noch nicht. Mindestens zwei Filme davon wird der „Spy Kids“-Macher selbst inszenieren: Smooth Operators“ hat ein Drehbuch von „From Dusk Till Dawn“-Serienstar D.J. Cotrona und Brooks McLaren, die beide bereits gemeinsam das Action-Highlight „Fight Or Flight“ geschrieben haben. In diesem ist in einer Nebenrolle auch der Martial-Arts-Spezialist Marko Zaror zu sehen. Mit dem unter anderem auch aus „Alita: Battle Angel“, „John Wick 4“ und „Diablo“ bekannten Ex-Double von Dwayne Johnson ist ein dritter Film, der noch keinen Titel hat, in Arbeit.

Konkret ist zudem noch ein Film mit dem Titel „Future Proof. Mit diesem soll T.J. Fixman sein Regiedebüt feiern. Der Drehbuchautor sorgte zuletzt mit seinem Skript für den Action-Thriller „Carry-On“ für Aufsehen, der zu einem der erfolgreichsten Netflix-Filme aller Zeiten wurde.

Marko Zaror wird eine Hauptrolle in einem Rodriguez-Film übernehmen. Tiberius Film
Marko Zaror wird eine Hauptrolle in einem Rodriguez-Film übernehmen.

An diesem Titel könnte also sehr gut der Streamingdienst Interesse zeigen, zu dem die neue Firma auch beste Verbindungen hat. Denn Partner von Rodriguez bei dem groß angelegten Unterfangen ist der Produzent Alexis Garcia, der zuletzt für Netflix „Nonnas“ machte. Daneben hat er aber auch die für Amazon Prime Video produzierte Action-Komödie „Playdate“ sowie den bald in den Kinos startenden „Solo Mio“ – beide mit Kevin James – in seiner Vita.

Zu den weiteren Projekten gibt es noch gar keine Infos. So heißt es nur, dass man mit einem Pool an Autor*innen arbeite, um Ideen zu entwickeln bzw. bereits vorhandene auszuarbeiten. Alle Filme sollen ein Budget von 15 bis 50 Millionen Dollar haben – aber teurer aussehen. Die besondere Stärke von Rodriguez sei es, etwas mit einem Budget von 50 Millionen Dollar abliefern zu können, das nach 100 Millionen Dollar aussehe.

Ob das gelingt, werden wir wohl frühestens 2027 erfahren. Dann dürfte mit „Incógnito“ der erste Titel erscheinen. Noch mehr gute Nachrichten für Actionfans gibt es derweil in der folgenden News:

"Reacher"-Fans lassen die Korken knallen: Noch vor dem Start von Staffel 4 ist die Zukunft des Action-Hits mit Alan Ritchson entschieden!

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