Das „Yellowstone“-Universum wächst unaufhörlich weiter: Zwar ist die Originalserie mit Kevin Costner seit 2024 Geschichte, doch Taylor Sheridans moderner Western-Kosmos lebt unterdessen in zahlreichen Ablegern fort. Nach den Prequel-Serien „1883“ und „1923“ folgte in diesem Jahr mit „Marshals“ eine Kayce-Dutton-Serie mit Luke Grimes, während „Dutton Ranch“ die Geschichte von Beth Dutton (Kelly Reilly) und Rip Wheeler (Cole Hauser) weitererzählt.
„The Madison“ wurde ursprünglich als weiteres Spin-off der Western-Saga gehandelt, was auf den ersten Blick auch durchaus nahe liegt: Schließlich spielt die Serie ebenfalls in Montana, und geschaffen wurde sie wie „Yellowstone“ von Taylor Sheridan. Nicht zuletzt die so geschürten Erwartungen dürften entscheidend dazu beigetragen haben, dass „The Madison“ unlängst einen Rekordstart hinlegte und bereits vor dem Start der zweiten Staffel um eine dritte verlängert wurde.
Im Mittelpunkt stehen allerdings nicht die Duttons, sondern die wohlhabende New Yorker Familie Clyburn. Nach dem Tod von Familienpatriarch Preston Clyburn („Die Klapperschlange“-Ikone Kurt Russell) und dessen Bruder Paul („Lost“-Star Matthew Fox) zieht Stacy Clyburn (Michelle Pfeiffer) mit ihren Angehörigen nach Montana, wo die Familie den Verlust verarbeitet und sich mit dem Leben auf dem Land arrangieren muss.
Gedreht wurde tatsächlich im ländlichen Montana. Doch laut Golden-Globe-Gewinnerin Michelle Pfeiffer („Die fabelhaften Baker Boys“) waren die Dreharbeiten dem malerischen Setting zum Trotz alles andere als paradiesisch. Bei einem Auftritt im Podcast „In Conversation“ erklärte die 68-Jährige, dass sie und ihre Co-Stars einige Zeit brauchten, um sich an die Zustände vor Ort zu gewöhnen:
„Für alle war das Ganze ein wenig überstürzt, deshalb waren bestimmte Dinge am Set noch nicht eingerichtet. Es gab kein Badezimmer, selbst das Plumpsklo war nicht echt. Es gab keine Klimaanlage, keine Sanitäranlagen, gar nichts.“
Die zweite Staffel von "The Madison" wurde bereits gedreht
Die „Ant-Man And The Wasp“-Darstellerin führt weiter aus: „Wir hatten dort auch keine richtigen Trailer, weil rundum gefilmt wurde und deshalb keine Wagen im Bild stehen durften. Also gab es für uns kaum einen Ort, an dem wir uns hinsetzen oder zurückziehen konnten. Es gab kein Klo in der Nähe, kein Essen. Im Winter war es kalt, da fragten wir: ‚Könnten wir eine Heizung bekommen?‘ Und im Sommer hieß es dann: ‚Könnte ich bitte einen Sonnenschirm haben? Die Sonne ist wirklich stark.‘“
Das bedeutet jedoch nicht, dass Pfeiffer die Arbeit an „The Madison“ nicht doch in gewisser Weise genossen hätte. So fügte sie mit Blick auf die wunderschöne Landschaft hinzu: „Aber es war atemberaubend herrlich.“ Andernfalls hätte sie sich wohl auch kaum darauf eingelassen, sich direkt für weitere Folgen des Paramount+-Erfolges zu verpflichten – die zweite Staffel landete nämlich bereits vergangenen Herbst im Kasten.
So schlimm, dass sie vom Set flüchten musste, waren die Umstände beim „The Madison“-Dreh für Michelle Pfeiffer also glücklicherweise nicht – ganz anders als bei einem bestimmten 90er-Jahre-Thriller, wie ihr im folgenden Artikel nachlesen könnt:
"Ich habe kein Auge zugetan. Es war sehr traumatisch": Vor 36 Jahren flüchtete Michelle Pfeiffer vom Set eines vergessenen ThrillersUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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