Neu im Heimkino: Ein rauer Mix aus Western und Psychothriller – mit Stars aus "Iron Man 3" und "Independence Day"
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

„Memento“-Star Guy Pearce, „Outer Range“-Mimin Emily Katherine Ford und „Lost Highway“-Darsteller Bill Pullman in einem finsteren, knallharten Genrehybriden aus Western und Psychothriller: „Killing Faith“ kommt ins Heimkino!

„Memento“-Star, „Iron Man 3“-Fiesling und „Der Brutalist“-Oscar-Anwärter Guy Pearce streift durch den Wilden Westen und begegnet dabei unter anderem dem „Independence Day“- und „Lost Highway“-Veteranen Bill Pullman und der aus „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ bekannten DeWanda Wise – was daraufhin passiert, bekam das US-Kinopublikum bereits im Oktober 2025 zu sehen.

Nun zieht der Western-Thriller weiter und bahnt sich auch seinen Weg nach Deutschland: Diese Woche feiert „Killing Faith“ seine deutsche Heimkino-Premiere – und zwar auf DVD, Blu-ray und als 4K-Disc!

Außerdem ist „Killing Faith“ auf zahlreichen Plattformen als VOD erhältlich, beispielsweise bei Prime Video*.

Darum geht es in "Killing Faith"

Der Westen Nordamerikas, anno 1849: Der kürzlich verwitwete, deshalb an seinem christlichen Glauben zweifelnde Dr. Bender (Guy Pearce) zieht als fahrender Arzt durch die Prärie, die von einer mysteriösen Seuche heimgesucht wird. Als der Doktor der geflüchteten Sklavin Sarah (DeWanda Wise) und ihrer sich sonderbar verhaltenden Tochter (Emily Katherine Ford) begegnet, greift er ihnen widerwillig unter die Arme. Als ungleiches Trio machen sie sich auf den lebensgefährlichen Weg durch die unwirtliche Natur – mit dem Ziel, einen vermeintlichen Wunderheiler aufzusuchen, der der angeschlagenen Kleinen das Leben retten soll…

Weitere wichtige Rollen übernehmen Raoul Max Trujillo aus dem Netflix-Erfolg „Untamed“, Jamie Neumann („21 Bridges“), Jack Alcott („Dexter: New Blood“), Joanna Cassidy („Blade Runner“), Keith Jardine („Godless“) sowie Emily Katherine Ford („Outer Range“).

Regie und Buch verantwortete Ned Crowley, der zuvor die Kriminal-Dramödie „Middle Man“ aus dem Jahr 2016 stemmte. Gedreht wurde seine zweite abendfüllende Regiearbeit im Januar und Februar 2024 in der Wüstenlandschaft von New Mexico – sie machte also eine lange Reise durch, bevor sie das hiesige Heimkino erreicht hat.

Eine Offenbarung sollten Genrefans angesichts der US-Kritiken zwar nicht erwarten, wohl aber eine solide bis gute Abwandlung der Western-Formel. Denn bei der Kritiken-Aggregatorseite Rotten Tomatoes steht „Killing Faith“ mit erfreulichen 76 Prozent dar, und das bei einer Durchschnittsbewertung von 6,6/10 Punkten. In vielen Kritiken wird der erzählerische Mut gelobt, ebenso wie die Unberechenbarkeit im Umgang mit Genrestandards – Erzähltempo und die Konsequenz der filmischen Tonalität bekommen derweil Schelten ab.

Ein richtig harter, schwer verdaulicher Western erhielt wiederum erst kürzlich im deutschen Heimkino eine heiß erwartete 4K-Neuauflage. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Brutales Heimkino-Highlight: Dieser finstere Mix aus Western und Kriegsfilm gleicht einem Schlag in die Magengrube!

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