Obwohl der Film verhindert werden sollte: Tom Holland wird nach 5 Jahren doch noch zu einer der größten Hollywood-Legenden
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Schon Ende 2021 wurde ein Biopic über Fred Astaire angekündigt, in dem „Spider-Man“ Tom Holland die Leinwand-Ikone verkörpern soll. Trotz Stolpersteinen soll der Film von „Paddington“-Macher Paul King Anfang 2027 jetzt tatsächlich gedreht werden.

Sony Pictures

Schauspiel- und (Stepp-)Tanzlegende Fred Astaire gehört zweifellos zu den größten Stars in der Geschichte der Traumfabrik, der mit seinem Auftreten in Klassikern wie „Ein Walzer aus Amerika“ und „Ich tanz mich in dein Herz hinein“ nicht nur das Publikum begeisterte, sondern die goldene Ära der Kino-Musicals ganz entscheidend prägte.

Da ist ein Biopic über das bewegte Leben der 1987 verstorbenen Ikone eigentlich längst überfällig. Und tatsächlich wurde ein solches 2021 in Aussicht gestellt – mit „Spider-Man“-Star Tom Holland in der Hauptrolle! Obwohl es hier nach längerer Funkstille mit der Verpflichtung von „Paddington“ und „Wonka“-Macher Paul King für den Regieposten im Jahr 2023 tatsächlich voranzugehen schien, stand das Vorhaben zuletzt unter keinem guten Stern. So drohte Astaires Witwe Robyn Astaire dagegen vorzugehen, mit Verweis darauf, dass sich ihr Mann in seinem Testament explizit gegen einen Film über seine Lebensgeschichte ausgesprochen habe.

Nun aber geht man die Sache beim verantwortlichen Studio Sony offenbar nichtsdestotrotz an. Wie Tom Holland persönlich jetzt nämlich in einem Interview mit dem Magazin GQ verriet, sollen die Dreharbeiten zum noch unbetitelten Fred-Astaire-Biopic im Januar 2027 beginnen, weiterhin unter der Regie von Paul King, der zusammen mit „Billy Elliot“-, „Rocketman“- und „Gefährten“-Autor Lee Hall auch das Drehbuch geschrieben hat.

Trotz Protest kann das Fred-Astaire-Biopic kommen

Rechtliche Schritte hat Sony dadurch keine zu befürchten, solange man nicht behauptet, dass das Projekt von Astaires Erben offiziell autorisiert wurde. Grundlage für den Film ist wohl ein Buch über den Schauspieler, an dem Sony alle nötigen Rechte habe. Die offene Ablehnung von Robyn und im Grunde ja auch Fred Astaire selbst, könnte die Produktion und den geplanten Release allerdings überschatten.

Wie sich das Ganze weiter entwickelt und ob Anfang nächsten Jahres tatsächlich die Kameras angeschmissen werden, vor denen der seit Kindertagen auf Bühnen tanzende Tom Holland dann sein Tanztalent unter Beweis stellen kann, bleibt abzuwarten.

Bis dahin können wir euch als Vorgeschmack nur einmal mehr Hollands legendären Auftritt beim „Lip Sync Battle“ im Jahr 2017 ans Herz legen – bevor der 30-Jährige dann schon sehr bald in zwei der größten Blockbuster des Jahres auf der großen Leinwand zu sehen sein wird: Christopher Nolans „Die Odyssee“ (Kinostart: 16. Juli) und „Spider-Man: Brand New Day“ (Kinostart: 29. Juli).

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