Neu auf Netflix: In diesem Geister-Schocker muss sich eine Horror-Legende den Dämonen ihrer Kindheit stellen
Monta Alaine
Monta Alaine
Bereits jung von ihrem Vater an Klassiker wie "Taxi Driver" und "Clockwerk Orange" herangeführt stand fest: Film sollte es sein. Nach diversen Stops in der Branche gilt ihre Liebe auch heute noch Hollywood-Kino à la Nolan und raffinierten Arthouse-Filmen.

Ab sofort trifft auf netflix Familiendrama auf Horror: Alle Abonnent*innen können nun den den vierten Teil der enorm erfolgreichen „Insidious“-Reihe streamen: „The Last Key“. FILMSTARTS-Autorin Monta Alaine bringt euch den Film hier etwas näher:

Wer auf Horror steht, kommt über kurz oder lang nicht an Lin Shaye vorbei. In ihrer beinahe 50 Jahre währenden Karriere schrie sie sich durch etliche Horror-Filme wie „Alone in the Dark“, „Nightmare on Elm Street“ oder speziell auch die „Insidious“-Reihe.

Den vierten Teil der Reihe, „Insidious 4 - The Last Key“, können alle Abonnent*innen nun bequem im Flatrate-Programm von Netflix streamen.

In der Handlungs-Chronologie der Reihe steht dieser eigentlich an zweiter Stelle – nach „Insidious Chapter 3“, in dem Shaye in der Rolle der paranormalen Ermittlerin Elise Rainier einem Mädchen dabei hilft, einen versehentlich heraufbeschworenen Dämon wieder loszuwerden.

Wer kein Netflix-Abo hat, kann „Insidious 4 - The Last Key“ natürlich auch als Blu-ray, DVD oder als Video-on-Demand* erwerben. Auf der Blu-ray des Films findet ihr übrigens jede Menge Bonus-Material, in das sich ein Blick lohnt. Neben mehreren Schauerszenen, die es nicht in den Film geschafft haben, könnt ihr euch dort ein alternatives Ende ansehen und tiefer in die dämonische Parallelwelt eintauchen.

Reise in die Vergangenheit

In „The Last Key“ sieht Elise sich nun mit den Dämonen ihrer eigenen Kindheit konfrontiert. Nachdem sie ein Hilfe suchender Anruf erreicht, reist sie gemeinsam mit ihrem „Special Sightings“-Team in das Haus, in dem sie aufgewachsen ist und in dem sie Traumatisches miterleben musste.

Bereits als kleines Mädchen hatte sie nämlich die Gabe, Geister zu sehen – was ihr strenger Vater so gar nicht guthieß. Als sie eines Nachts wieder von einer unheimlichen Begegnung berichtete, schloss er sie in den dunklen Keller ein, wo ein Dämon namens „Key Face“ Besitz von ihr ergriff und ihre Mutter Audrey (Tessa Ferrer) erwürgte.

Auch in der Gegenwart hat das Paranormale Elises Kindheitsheim noch fest in der Hand. So findet sie heraus, dass „Key Face“ sowohl ihren Vater als auch den jetzigen Hausbesitzer, Ted (Kirk Acevedo) dazu manipuliert hatte, Frauen zu ermorden, damit der Dämon sich an deren Seelen nähren konnte. Hinter einer roten Tür, in einer Art Vorhölle, gilt es schließlich, den Antagonisten zu besiegen.

Insidious 4: The Last Key
Insidious 4: The Last Key
Starttermin 4. Januar 2018 | 1 Std. 44 Min.
Von Adam Robitel
Mit Lin Shaye, Leigh Whannell, Angus Sampson
Pressekritiken
2,8
User-Wertung
3,0
Filmstarts
2,0
Im Stream

Viel Drama und Sidekicks am Rande

Für viele gilt der vierte Teil als der schwächste der Insidious-Reihe. Das mag am Wechsel auf dem Regiestuhl liegen (mit Adam Robitel folgte ein neuer Name auf die Reihen-Masterminds James Wan und Leigh Whannell). Doch trotzdem kommen Horror-Fans auf ihre Kosten.

„The Last Key“ bietet neben starken Szenen zu Beginn, die die paranormalen Begegnungen in Elises Kindheit zeigen, einige ganz nett inszenierte Spuk-Momente. Vor allem die Darstellung des „Key Face“, der seine Schlüsselfinger in die Hälse von Frauen bohrt, ist gelungen. Daneben gibt es jedoch auch einiges an Familiendrama und einige Sidekicks, die so gezwungen in die Geschichte gepresst werden, dass man höchstens unfreiwillig lachen muss.

Wer wissen möchte, was im Juni 2026 sonst noch neu zu Netflix kommt, schaut einfach mal in den folgenden Artikel rein:

Neu auf Netflix im Juni 2026: Die beste Fantasy-Trilogie aller Zeiten, eine der lustigsten Serien überhaupt & noch viel mehr

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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