„Backrooms“, „Obsession“, „Teenage Sex And Death At Camp Miasma“ und „Sanguine“ – aktuell scheint es in Sachen Horror-Highlights Schlag auf Schlag zu gehen. Und der nächste vielversprechende, weil auf einfallsreiche Weise krasse Schocker steht schon in den Startlöchern: „Nightborn“ (Originaltitel: „Yön Lapsi“) von „Hatching“-Macherin Hanna Bergholm.
Wir haben den aus Finnland zu uns kommenden Mutterschafts-Bodyhorror bereits im Rahmen seiner Weltpremiere im Programm der diesjährigen Berlinale sehen und für euch rezensieren können. Unser Chefredakteur Christoph Petersen vergibt in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik starke 4 von 5 möglichen Sternen.
Das Fazit seiner Besprechung lautet: „Eine grandios garstige und ungemein unterhaltsame Horror-Groteske, die mehr noch als der sich verschärfende Klimawandel und die aus dem Ruder laufende weltpolitische Lage dafür sorgen wird, dass so manch eine(r) den eigenen Kinderwunsch noch einmal überdenkt.“
„Nightborn“ startet bundesweit am 6. August 2026 in den deutschen Kinos.
Die beiden Hauptrollen sind mit Seidi Haarla aus dem starken „Abteil Nr. 6“ und Rupert Grint besetzt. Letzterer wurde als Zauberlehrling Ron Weasley aus der kolossal erfolgreichen „Harry Potter“-Reihe weltbekannt. Weitere wichtige Parts übernehmen Pamela Tola („Deadwind“), Pirkko Saisio („Helene“), Rebecca Lacey („Waterloo Road“) und John Thomson aus „Tintenherz“.
"Nightborn": Das ist die Story
Saga (Seidi Haarla) hat sich eine auf fünf Jahre angelegte berufliche Auszeit genommen. In dieser Zeit will sie mit ihrem britischen Ehemann Jon (Rupert Grint) eine Familie gründen. Drei Kinder sollen es werden – da muss sich das Paar ranhalten. Als Residenz dafür soll zuvor aber noch das morsche Häuschen von Sagas Großmutter in den finnischen Wäldern renoviert werden, das seit Jahren leer steht. Die zwei sind fast fertig mit den Arbeiten, als Sagas kleiner Sohn Kuure einige Wochen früher als geplant zur Welt kommt.
Neben dem frühen Geburtstermin gibt es noch weitere besorgniserregende Umstände. Denn der Kleine ist ungewöhnlich stark behaart und ausgesprochen lichtempfindlich. Beim Stillen scheint er zudem weniger an der Milch seiner Mutter als vielmehr an ihrem Blut interessiert zu sein. Während Jon, ihre Familie und die Ärzte beteuern, dass mit dem Baby alles in Ordnung sei, kommt Saga immer mehr zu der Überzeugung, dass es zwischen Kuure und dem umliegenden Wald eine unheimliche Verbindung geben muss…
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Kinder können in Horrorfilmen oft besonders an die Nieren gehende Rollen übernehmen. Wie das Ganze aber auch ablaufen kann, lest ihr im folgenden Artikel:
Wie bitte?! Die ikonischste Szene eines legendären 90er-Jahre-Horrorfilms wurde von einem Kind inszeniertUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.