"Das ist alles, was ich will": Unter dieser Bedingung kann sich Jason Momoa einen Solofilm über legendären "Superman"-Bösewicht vorstellen
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

In zwei Wochen startet mit „Supergirl“ der neue DC-Blockbuster in den Kinos. Jason Momoa wird hier als Lobo zu sehen sein. Der Schauspieler hat nun auch erklärt, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit es zu einem Lobo-Solofilm kommt.

Warner Bros.

Letztes Jahr wurde mit „Superman“ das neue DC Universe unter der kreativen Leitung von James Gunn und Peter Safran auf der großen Leinwand eröffnet. Bereits am 25. Juni 2026 wird die Geschichte mit „Supergirl“ fortgesetzt. In der Hauptrolle ist Milly Alcock („House Of The Dragon“) als Cousine des Manns aus Stahl zu sehen.

Außerdem gehört Jason Momoa („Minecraft“) zum Cast. Allerdings kehrt er nicht als Aquaman zurück, wie noch im Snyderverse, sondern schlüpft in die Rolle des legendären Antihelden Lobo. Der außerirdische Biker und Kopfgeldjäger zählt zu den beliebtesten Gegenspielern von Superman. Tatsächlich könnte „Supergirl“ erst der Auftakt für Momoas Zukunft als Lobo im neuen DCU sein.

Supergirl
Supergirl
Von Craig Gillespie
Mit Milly Alcock, Matthias Schoenaerts, Eve Ridley
Starttermin 25. Juni 2026
User-Wertung
3,5

"Lobo"-Solofilm soll nichts für Kinder sein

Nachdem Jason Momoa erst kürzlich angedeutet hatte, dass Lobo möglicherweise auch in dem für 2027 vorgesehenen „Superman: Man Of Tomorrow“ auftauchen könnte, äußerte er sich nun gegenüber Collider zu einem möglichen Solofilm über die Kultfigur:

„Das ist alles, was ich will, und ich verspreche – ich sage es hier ganz offen – dass ich absolut kein Interesse daran habe, einen Lobo-Film mit PG-13-Freigabe zu machen. Wird Lobo also in anderen Filmen auftreten? Wenn man mich haben will, bin ich dabei. Aber wenn ich einen Solofilm mache, dann nur mit R-Rating.“

Zur Einordnung: Eine PG-13-Freigabe bedeutet in den USA, dass der Film für Kinder unter 13 Jahren nicht empfohlen wird, ihnen der Kinobesuch aber nicht untersagt ist. Das lässt sich grob mit einer FSK-12-Freigabe in Deutschland vergleichen. Ein R-Rating erlaubt Minderjährigen unter 17 Jahren den Kinobesuch dagegen nur in Begleitung eines Erwachsenen und entspricht je nach Inhalt etwa einer FSK 16 oder sogar FSK 18.

Momoa wünscht sich für einen möglichen „Lobo“-Film also deutlich mehr kreative Freiheiten – insbesondere bei Gewalt, Sprache und dem insgesamt raueren Ton, für den die Figur bekannt ist. Ob sich dieser Wunsch erfüllt, bleibt abzuwarten. Dass das neue DCU jedoch durchaus bereit ist, auch härtere Stoffe umzusetzen, zeigt „Clayface“, der ab dem 22. Oktober in die Kinos kommt. Den Trailer zum Comic-Horrorfilm könnt ihr euch nachfolgend anschauen:

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