Erste Hauptrolle für "Obsession"-Star: In diesem Psycho-Thriller wird der Traumjob zur wahren Hölle
Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.

Im Sensationserfolg „Obsession“ spielte Megan Lawless eine denkwürdige Nebenrolle und wurde zum Fanliebling. Nun hat die Newcomerin ihre erste Hauptrolle an Land gezogen. Im Psycho-Drama „Ping“ bekommt sie es mit einem toxischen Vorgesetzten zu tun.

Kinostar

Über 90 Prozent bei Rotten Tomatoes, eine herausragende IMDb-Userwertung von 8,1 und 4,5 Sterne in unserer FILMSTARTS-Kritik: Auf „Obsession“ können sich aktuell alle einigen. Die Beliebtheit des Horror-Überraschungshits von YouTuber Curry Barker zeigt sich nicht zuletzt an den Kinokassen. „Obsession“ nähert sich in Sachen Einspielergebnis der 300-Millionen-Dollar-Marke (Stand: 15. Juni 2026) – und das bei einem überschaubaren Budget von deutlich unter einer Million Dollar!

Die Horror-Satire über den Musikladen-Angestellten Bear, der in einen zerstörerischen Albtraum aus todbringenden Sehnsüchten und obsessivem Verlangen gerät, überzeugt mit cleverer Prämisse, pointiertem Witz und komplex gezeichneten Figuren. Zu einem echten Fanliebling ist die Figur der Sarah Harper geworden. Sie ist Bears Kollegin und beobachtet die Abwärtsspirale, die Bear und seine Freundin erfasst, mit einer gesunden Portion Skepsis und cooler Nüchternheit. Glaubhaft verkörpert wird sie von Megan Lawless, die uns in dem kommenden Thriller-Drama „Ping“ schon bald als Hauptdarstellerin erfreuen wird.

Darum geht’s in "Ping"

Wie Deadline exklusiv berichtet, wird die 24-jährige Jungschauspielerin in „Ping“ ihre erste Hauptrolle übernehmen. In dem Indie-Psychodrama soll es um eine junge Frau namens Annie (Lawless) gehen, die bei einem Wellness-Startup eine Stelle antritt. Schnell gerät sie in den Bann des charismatischen Firmengründers, der der jungen Angestellten beruflichen Erfolg und Selbstverwirklichung in Aussicht stellt. Doch nach und nach entwickelt sich aus Enthusiasmus und anfänglicher Begeisterung eine gefährliche Abwärtsspirale, die schlimme Folgen nach sich zieht.

„Ping“ ist das Regiedebüt von Richie Gordon, der auch das Drehbuch beisteuert. Gordon realisierte bisher erste Kurzfilme und kleinere Independent-Projekte. In einem Statement zur Ankündigung von „Ping“ sagte er:

„Der Film handelt von der Generation ‚Burnout‘. Von Menschen, die glauben, sie könnten durch maximalen Einsatz und Top-Leistung ihr inneres Glück finden.“ Doch für viele sei Ehrgeiz von Sucht kaum noch zu unterscheiden, so der Debütant. Der Film stelle laut Gordon folgende Frage: „Was passiert, wenn deine größte Begabung vom System genutzt wird, um dich systematisch zu zerstören?“

Ping
Ping
Von Ritchie Gordon
Mit Megan Lawless

Abgesehen von Gordon und Lawless wurden noch keine weiteren Beteiligten genannt. Die Dreharbeiten sollen Deadline zufolge noch im Sommer 2026 in Utah beginnen. Wann der Film in die Kinos kommt und auf welchem Weg er in Deutschland erscheint, steht aktuell noch nicht fest.

Elemente des Horror-Thrillers und Psycho-Dramas verbinden wenige Filme so meisterhaft wie Michael Powells Klassiker „Peeping Tom“. Warum der Film vor 66 Jahren die Menschen schockierte und was ihn so besonders macht, lest ihr nachfolgend:

Vor 66 Jahren wurde dieser Psycho-Thriller aus den Kinos verbannt – heute gilt er als absolutes Meisterwerk!

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